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Er eckte an, provozierte und sprach Klartext: SVP-Nationalrat Andreas Glarner tritt Ende des Jahres zurück. Ein Blick auf einen Politiker, der polarisierte wie kaum ein anderer – und vielen Bürgern aus der Seele sprach.
Der Schweiz geht es zu gut. Deshalb suhlt sie sich im angeblichen Elend der Nachbarn. Eine Beobachtung aus einem Land ohne Brandmauer.
Vor 50 Jahren lebten in der Schweiz noch rund sechs Millionen Menschen. Heute sind es über neun Millionen. Geht es nach den Sozialdemokraten, darf ein kleines Land nicht mit einer klaren Bevölkerungszahl begrenzt werden. Deren Lösung für eine Überschwemmung lautet: Noch mehr Wasser!
Die Schweiz hat ein Problem, das bereits vor fünfzehn Jahren gelöst zu sein schien. Aber die Politik möchte immer seltener den Volkswillen umsetzen.
Eine Initiative der Schweizerischen Volkspartei (SVP) fordert, die Zahl der Wohnbevölkerung bis 2050 auf unter zehn Millionen Menschen zu halten. Die meisten Journalisten im Land halten das für unnötig. Es ginge lediglich um diffuse Ängste.
Es ist ein trauriger Höchstwert: Noch nie gab es so viele Abtreibungen in der Schweiz. Damit es zu keinem weiteren Negativ-Rekord kommt, macht eine Organisation für Schwangere in Not mobil. Was will 1000plus Schweiz?