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Wo die Menschen am lautesten Progressivität verkünden, leben sie am ruhigsten nach bürgerlichen Regeln. Berlin-Prenzlauer Berg zeigt, wie Linke und Grüne den Wandel wählen – und die konservativste Ordnung pflegen.
Die Münchner Jesuiten-Hochschule für Philosophie lädt auf Druck einer linksradikalen Gruppierung den Philosophen Sebastian Ostritsch aus, weil – ja, warum eigentlich? Auf einer Uni-Versammlung wird unverhohlen mit Gewalt gedroht. Ein Bericht darüber, wie die Universität scheibchenweise stirbt.
Die Annahme, Freiheit bewirke mehr Gutes als Schlechtes, ist eine humanistisch-optimistische Prämisse, die zur Aufklärung passt. Nach christlichem Verständnis aber muss berücksichtigt werden, dass die Natur des Menschen zum Bösen geneigt ist.
Angesichts der Zertrümmerung von Sitte und Moral kommt der Hang auf, der guten alten Zeit nachzutrauern und Liberalismus und Demokratie eine Absage zu erteilen. Dabei hatten auch die Zeiten davor ihre Schattenseiten. Den Christen ist unabhängig von der Staatsform eine klare Aufgabe gegeben.
Was geschieht, wenn ein gefühltes Geschlecht über konkret fassbare Tatsachen gestellt wird? Wie kann es sein, dass Wirklichkeit entgegen Vernunft und Evidenz nicht benannt werden darf? Dass die öffentliche Lüge zur Pflicht wird? Wir müssen den Mund aufmachen. Ein Einwurf
Die große Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz wird heute achtzig. Hoch über den Dächern der Stadt Erlangen sprach Corrigenda mit ihr über die zeitlos interessanten Themen: Männlein und Weiblein, Liebe, Sex und Ehe, die leibliche Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt.
Unterhaltung hatte im 1. Jh. v. Chr. längst eine politische Dimension. Damals kauften sich Politiker die Gunst des Volkes durch Spiele und Getreidezuteilungen. Heute verlässt sich der Bürger auf den Sozialstaat und stumpft im Fußballstadion ab.
Das Christentum müsse kulturell erhalten werden, um den Westen zu retten, schreibt die „Welt“. In die Kirche gehen müsse dafür niemand. Ohne Kult aber keine Kultur. Wir brauchen nicht mehr Kulturchristen, sondern mehr echte Christen. Eine Erwiderung
Am „Red Wednesday“ leuchten Kirchen weltweit blutrot, um auf das Schicksal bedrohter Christen aufmerksam zu machen. Gewalt gegen Christen gibt es nicht nur in fernen Ländern, sondern auch in Europa. Die OIDAC dokumentiert derartige Fälle. Ein Interview mit Direktorin Anja Tang
Journalisten haben keinen guten Ruf und nehmen es mit der Darstellung der Wahrheit oft locker. Kirchliche Würdenträger kopieren das und meinen: Mitbestimmung ist wichtiger als unverkürzte Glaubensverkündigung. Doch Relativismus führt zu Desinteresse.
Islamische Todessehnsucht, Schrumpfungsökonomen, Tiere-Vermenschlicher, Fern-Liebende und der weltweite Kampf gegen Ungeborene: Die Verwirrung der Ordnung geht weiter. Teil 2 einer Bestandsaufnahme.
Der Mensch wird immer weniger gebraucht. Nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch in Alltag und Privatleben ersetzt Technologie immer öfter den lebendigen Kontakt. An unserer Einsamkeit vor dem Bildschirm verdienen Tech-Milliardäre ein Vermögen. Futurologen zerdenken den Menschen noch weiter.
Kurz vor Allerheiligen. Unser Kolumnist ist mit einer Gruppe Kindergartenkinder auf dem Friedhof. Die Kleinen sollen behutsam mit dem Thema „Tod aus christlicher Sicht“ vertraut gemacht werden. Mit dabei: eine junge muslimische Praktikantin.