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Bemerkungen eines Philosophen zum Lauf der Dinge; auf der Suche nach dem Abglanz des Schönen, Wahren und Guten.
Müssen wir die allgegenwärtigen Graffiti-Schmierereien in unseren Städten gleichgültig hinnehmen? Die Flut an Plakaten und Aufklebern, meist mit linksextremen Inhalten? Dass es auch anders geht, zeigt ein Antigraffiti-Held in Italien.
Wie keine andere Zeit des Jahres konfrontiert uns die Karwoche mit dem Leiden. Um das menschliche Glück gegen allfällige Unbill zu immunisieren, setzten die Epikureer und Stoiker auf Gleichmut. Die christliche Philosophie ist in diesen Dingen viel realistischer.
Jedem Fasten liegt die Fähigkeit zugrunde, freiwillig auf etwas zu verzichten. Die Folge ist Kultur, und das Ergebnis können Kathedralen sein. Zeitweilige Entsagung hat ein Ziel: die Fülle gesteigerten Lebens.
Was macht ein Philosophie-Kolumnist, wenn ihm nichts einfällt, worüber er schreiben könnte? Er macht aus der Not eine Tugend und denkt einfach darüber nach, woher eigentlich unsere Gedanken kommen.
Der Jahresanfang ist die Zeit der guten Vorsätze. Mit denen wir nach wenigen Tagen scheitern. Um die Kruste schlechter Gewohnheiten aufzubrechen, müssen wir uns vom Transzendenten erschüttern lassen. Und Rilke lesen.
Der woke Trend aus US-Hochschulen, sich durch Thesen von Dozenten beleidigt und verletzt zu sehen, ist vollends in Deutschland angekommen. Doch ohne den freien Austausch von Argumenten muss universitäre Lehre verkümmern.