Zwei Flügel tragen uns zu den Sternen
Die US-amerikanische Raumfahrtagentur NASA schickte im April 2026 vier Astronauten auf eine Reise um den Mond und holte sie gesund nach Hause zurück. Keine andere Nation als die USA hat bisher Menschen auf die Mondoberfläche gebracht. Mit der Apollo-11-Mission gelang am 20. Juli 1969 die erste Landung auf dem Mond. Bis Dezember 1972 landeten sechs NASA-Teams mit insgesamt zwölf US-Amerikanern auf dem Mond (Apollo 11 bis 17, wobei die Apollo-13-Mission wegen einer Sauerstoffexplosion im Weltraum abgebrochen werden musste).
Am 2. April 2026 um 00:35:12 deutscher Zeit startete im Kennedy-Space-Center in Florida eine Weltraumrakete mit der Orion-Kapsel, in der eine vierköpfige Besatzung saß: Kommandant Reid Wiseman, Pilot Victor Glove sowie die Missionsspezialisten Christina Koch (alle USA) und Jeremy Hansen (Kanada), alle zwischen 47 und 50 Jahren alt. In der Orion-Kapsel legten sie in neun Tagen, einer Stunde, 31 Minuten eine Gesamtstrecke von ca. 1,3 Millionen Kilometer zurück und landeten am 11. April im Pazifischen Ozean, etwa 150 Kilometer vor der Küste von San Diego in Kalifornien.
Die Orion-Kapsel flog dabei relativ zur Erde mit einer Maximalgeschwindigkeit von ca. 40.000 km/h (also 11 Kilometer pro Sekunde bzw. Mach 32), um der Schwerkraft der Erde zu entfliehen. Sie hatte diese Geschwindigkeit auch auf dem Rückweg, als sie in 122 Kilometern Höhe auf die Erdatmosphäre traf, dabei auf 2.760 Grad Celsius erhitzt wurde und hochriskant in der Dunkelheit der Nacht in nur 13 Minuten abbremste, bevor sie mittels ihrer Fallschirme bei einer Geschwindigkeit von nur noch 27 km/h sanft im Ozean „wasserte“, wo Schiffe mit Tauchern und Helikoptern auf sie warteten. Beim Start und beim Abbremsen wurden Gravitationskräfte von über 4 G wirksam, das heißt, die Astronauten spürten das Vierfache des eigenen Körpergewichtes, was eine enorme Belastung für Knochen, Herz und Organe darstellt.
Angewiesen auf die Verlässlichkeit der Naturgesetze
Bemerkenswert die Tatsache, dass die Orion-Kapsel, als sie die Erde verließ, in eine Richtung flog, an der der Mond noch nicht war, sondern, wo der Mond, wegen dessen eigener Umlaufbahn und der Gesetze der Physik, in drei Tagen erst noch eintreffen sollte. Gott sei Dank hielt sich der Mond an die Naturgesetze, denn die Orion-Kapsel hatte keine Treibstoffreserven für einen Rückflug zur Erde: Nur durch die Gravitationskräfte des Mondes konnte die Flugbahn der Orion-Kapsel geändert werden. Durch den Vorgang namens „Lunar Swing-by-Manöver“ wurde die Flugbahn der Orion-Kapsel so gekrümmt, dass sie auf einen Rückkehrkurs zur Erde geschickt werden konnte. Ohne das Treffen mit dem Mond wäre die Orion-Kapsel in Ewigkeit „geradeaus“ in den Weltraum geflogen.
Die Orion-Kapsel wurde also von der Gravitation des Mondes eingefangen, umrundete in zwei Stunden den Mond und lieferte viele hochauflösende Fotos unseres Trabanten, welche für die zukünftigen Artemis-Missionen sehr wertvoll sein dürften. Dabei bewegte sich der Mond – relativ zur Erde – mit einer Geschwindigkeit von 3.680 km/h (ca. ein Kilometer pro Sekunde). Der entscheidende Moment des „Zurück-zur-Erde-Sendens“ war exakt berechnet worden und gelang tadellos.
Diese Artemis-Mission war der zweite Teil einer langen Reihe von Einzelmissionen innerhalb des Artemis-Programms. Dessen Ziel ist es, ab 2030 eine dauerhafte menschliche Präsenz auf dem Mond zu etablieren, genauer gesagt: auf dem Südpol des Mondes in der Nähe des Shackleton-Kraters. Denn dort werden nicht nur gefrorenes Wasser, sondern auch seltene chemische Elemente vermutet, die es auf der Erde wegen des Magnetfeldes nicht geben kann, insbesondere Helium-3. Mit diesen Elementen kann man theoretisch über grenzenlose Energie verfügen und damit Trinkwasser gewinnen und aufbereiten, Wohnräume und Treibhäuser beheizen sowie Lebensmittel anbauen. Übrigens wird diese menschliche Siedlung, sobald sie bewohnt wird, von derjenigen Erddiözese verwaltet, von der ihre Besiedelung ausging. Dies wäre die US-Diözese Orlando mit ihrem aktuellen Bischof John Gerard Noonan.
Kennedy 1962: „Dies wird unsere neue Grenze sein“
Die Weltraumfahrt – man kann sie auch als menschheitsgeschichtliches Kunstwerk begreifen, in dem sich unter einem gemeinsamen Ziel zahlreiche Wissenschaften vereinigen und unvorstellbare Innovationen schaffen. Die Überwindung von scheinbar unlösbaren Problemen und die Verschiebung von scheinbar unverrückbaren Grenzen ist Ausdruck unserer „Conditio humana“, unserer menschlichen Verfasstheit. Sie ist eine von Vernunft und Herz getriebene Forschungs- und Lebensweise, wie sie US-Präsident John F. Kennedy in seiner „New Frontier“-Rhetorik im Jahre 1962 beschrieb. Er sagte:
„Ich glaube, dass diese Nation sich zum Ziel setzen sollte, noch vor Ende dieses Jahrzehnts einen Menschen auf dem Mond landen zu lassen und ihn sicher zur Erde zurückzubringen.“
Und er beschrieb auch das Motiv:
„Wir entscheiden uns, zum Mond zu gehen … und die anderen Dinge zu tun, nicht weil sie einfach sind, sondern weil sie schwer sind … dies wird unsere neue Grenze sein.“
In dieser Motivation verbirgt sich ein Menschen- und ein Gottesbild und der Auftrag aus dem Buch Genesis: „Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde und unterwerft sie.“ (Gen 1,28). Die Fortführung des menschlichen Lebensraumes hinein in den Weltraum ist ein göttlicher Auftrag und erfolgt daher im Einklang mit Gott als dem Schöpfer von allem. Das Gegenteil wäre eine Selbstvergöttlichung des Menschen, ein „Ihr werdet wie Gott“ (Gen 3,5), der vermessene Wunsch, anstelle von Gott zu einem Gott zu werden, wie es die teuflische Schlange uns anbot.
Das erstere bezeichnen wir als „Theosis“, also eine Gottwerdung durch Gnade. Das Zweite bezeichnen wir als „Apotheose“, also die Selbsterklärung zum Gott, wie es die römischen Kaiser einst taten. Angesichts der Zerbrechlichkeit im Weltraum werden Menschen geläutert, und ihr Bild der Kosmologie verschiebt sich. Eine Apotheose ist für Astronauten kaum möglich.
In der Weltraumfahrt zählen nur Physik und Mathematik
Ein besonderer Aspekt der Weltraumfahrt, quasi ihr Lackmustest, ist ihre Realitätsbezogenheit. Die Weltraumfahrt ist ignorant gegenüber „gutgemeinten“ Intentionen, ignorant gegenüber Gesinnungsethik oder realitätsferne Fantasien. Physik und Mathematik kennen dies alles nicht, sie sind „erbarmungslos“, denn Ethik und Fantasie sind allein die Domäne des Menschen und seines Herzens. Wer Weltraumfahrt betreiben möchte, muss dem Nominalismus und Relativismus entsagen. Es zählt die nackte Realität allein.
Mit mehreren unbemannten Missionen und mit der bemannten Artemis-III-Mission sollen – nach aktuellem Stand – bis 2027 Roboter und Ausrüstungen getestet und auf den Mond gebracht werden. Erst mit den bemannten Missionen Artemis-IV und Artemis-V, beide im Jahr 2028, sollen gleich zwei Teams von Astronauten zum ersten Mal seit 1972 wieder den Mondboden betreten und sogar eine Woche auf der Mondoberfläche leben. Damit wird der Mond zum ersten Mal temporär menschlich besiedelt werden. Ab 2030 soll die Siedlung dauerhaft werden, dann sollen auch Familien auf dem Mond leben.
Die Besatzung der Artemis-II-Mission befand sich, wie ein Schiff auf hoher See, in Gottes Hand. Daher wünschte man ihr feierlich „Godspeed“ (Gott begleite euch), ein altenglischer Ausdruck für „God spede you“. Aber die Orion-Kapsel befand sich auch in einer von der menschlichen Vernunft durchdachten Welt der Mathematik und Physik, denn auch die Vernunft ist ein Geschenk Gottes an den Menschen. Diese Mission ist Frucht der sich gegenseitigen Ergänzung von Glaube und Vernunft, was schon immer die Besonderheit des Christentums war. Ohne Vernunft, also dem Vertrauen auf die Erfassbarkeit von Naturgesetzen, wäre diese Forschungs- und Planungsleistung nicht möglich gewesen.
Ohne grundlegendes Gottvertrauen wäre die Dimension der ungeheuren Einsamkeit, der räumlichen Enge in der Kapsel und das permanente Gefühl der Angst menschlich wohl unerträglich gewesen. Der gelungene bemannte Flug des Orion-Raumschiffs ist auch Frucht einer Gemeinschaft von Tausenden Ingenieuren und Experten, die auf Basis eines Wertesystems einander vertrauten, miteinander debattierten und ihre Herzen auf ein gemeinsames, höheres Ziel ausrichteten.
Die technologische Erforschung von Welt und Raum ging nur in unserer Zivilisation
In dieser Mission stecken daher sehr viele jüdisch-christliche Werte. Das Judentum hat die geschaffene Welt entmythologisiert, weil Gott aus der Schöpfung zwar erkennbar ist, aber nicht in der Schöpfung ist, wie es die Naturvölker einst glaubten und was heutzutage wieder in Mode zu kommen scheint. Hinzu kommt, dass Judentum und Christentum ein Bündnis mit Gott kennen. Das sind die Voraussetzungen für die Weltraumfahrt. Gott ist also nicht völlig unberechenbar, sondern Gott hat die Ordnung der Naturgesetze geschaffen als Ausdruck seiner Bündnistreue.
Die Naturgesetze sind von den Menschen erfahrbar. Wir Menschen dürfen und sollen die Natur beobachten und aus dieser Beobachtung sogar Rückschlüsse auf die Existenz Gottes (Röm 1,20), seiner Werke und seines Charakters ziehen (Weish 13,1–5). Gott hat uns dies nicht nur erlaubt, er fordert uns dazu sogar auf, weil er uns nach seinem Ebenbild schuf (Gen 1,27), damit uns auch die Gabe der Vernunft geschenkt hat und uns beauftragte, die Schöpfung zu gestalten (Gen 1,28; 2,15).
Die christliche Tradition verbindet in den Worten des hl. Thomas von Aquin das „ewige Gesetz“ (lex aeterna), also die göttliche Ordnung aller Dinge, mit dem Naturgesetz (lex naturalis), dem Anteil des vernunftbegabten Menschen an dieser Ordnung. Der Kirchenvater lehrt, dass die Welt geordnet ist, weil sie aus der göttlichen Vernunft hervorgeht, und dass der Mensch diese Ordnung erkennen kann, weil er selbst Vernunft besitzt. Das Naturgesetz ist daher ein erkennbarer „Abglanz“ der göttlichen Ordnung.
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Diese christliche Lehre beruht auf dem jüdischen Denken und ist theologisch gesehen auch der Grund, warum die technologische Erforschung der Welt in der jüdisch-christlichen Zivilisation erfolgte. Auch ist dieser jüdisch-christliche Gott kein kalter deistischer Gott. Stattdessen ist er ein barmherziger, ein lebendiger, ein hörender und seine Kinder väterlich liebender Gott, der sich seinem Volk, dem Raumfahrervolk, in seinem Sohn Jesus Christus offenbarte. Er ist weder ein Willkür-Gott noch ein Uhrmacher-Gott.
Christlicher Glaube und Bibelverse hinter dem Mond
Nur deswegen konnte eine gläubige Besatzung in den Weltraum hinausfliegen, und darauf christlich-hoffend vertrauen, dass die Gravitation des Mondes die Orion-Kapsel zurück auf die Erde schicken würde, so, wie es mit der Vernunft vorausberechnet worden war. Genauer gesagt, die Besatzung vertraute dem Gott, der die Naturgesetze als Bündnisgut den Menschen zur Verfügung gestellt hatte und diese nicht willkürlich aufheben würde. Sie vertrauten darauf, dass Gott mit ihnen ist und sie liebt.
Und so war es auch. Die Mission fand nicht nur während der Kar- und Osterwoche statt, sondern jeden Tag wurden Glaube, Christentum und Bibelverse zum Gegenstand von Gesprächen, besonders am Ostersonntag, der in diesem Jahr auf den 5. April fiel.
Zwei Beispiele: Ein besonderer Moment war es, als die Orion-Kapsel auf die der Erde abgewandte Seite des Mondes flog und damit für etwa 40 Minuten von der Funkverbindung zur Erde und der in Housten (Texas) abgetrennt war. Weil die Funkwellen durch den Mond blockiert wurden, waren die drei Männer und die Frau in der Einsamkeit des Weltraums und gefangen auf einer Flugbahn. Während der Funkstille erreichte die Crew mit knapp 407.000 Kilometern die weiteste Entfernung von der Erde, die jemals Menschen erreicht haben.
„… möchte ich euch an eines der wichtigsten Geheimnisse hier auf der Erde erinnern“
Kurz vor dem Moment des Abbruchs der Funkverbindung um 0:44 Uhr MESZ am 7. April sprach der afroamerikanische Texaner Victor Glover, um diesen Moment zu ehren, über das Doppelgebot Jesu (Mt 22,37-39 in Verbindung mit Lev 19,18; Dtn 6,5):
„Während wir weiterhin die Geheimnisse des Kosmos entschlüsseln, möchte ich euch an eines der wichtigsten Geheimnisse hier auf der Erde erinnern – und das ist die Liebe. Christus sagte auf die Frage nach dem größten Gebot, dass es darin besteht, Gott mit allem zu lieben, was man ist. Und als großer Lehrer fügte er hinzu, dass das zweite ihm gleich ist: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“
Victor Glover, der der „Churches of Christ“-Gemeinschaft angehört, bekannte bereits vor dem Abflug:
„Wir brauchen Jesus Christus – ob hier auf der Erde oder im Orbit um den Mond“
Ein weiteres Beispiel ist das Gedenken an Carroll Taylor Wiseman, die 2020 im Alter von 46 Jahren an Krebs starb. Die Kinderkrankenschwester war die Ehefrau des Kommandanten Reid Wiseman und hinterließ zwei gemeinsame Töchter.
Und Housten schwieg aus Respekt
Die Live-Übertragung aus dem Weltraum zeigte, wie der Missionsspezialist Jeremy Hansen den Wunsch der Besatzung verkündete, dass ein besonderer Mondkrater nach „Carroll“ benannt werden sollte. Während er sprach, brach seine Stimme, und der verwitwete Reid Wiseman weinte. Die Besatzung umarmte sich, und die Missionszentrale schwieg aus Respekt.
Aber die wirkliche Überwältigung von Kommandant Wisemann geschah nach der Landung auf der Erde. Während der medizinischen Untersuchungen bat er darum, mit einem Marinekaplan sprechen zu dürfen. Was dann geschah, berichtete er in der nachfolgenden Pressekonferenz am 16. April im Johnson-Space-Center in Houston (Texas):
„Ich bin eigentlich kein besonders gläubiger Mensch, aber mir fiel einfach kein anderer Weg ein, um irgendetwas zu erklären oder zu begreifen, also bat ich den Seelsorger der Marine, kurz zu uns zu kommen. Als dieser Mann hereinkam – ich hatte ihn noch nie zuvor gesehen –, sah ich das Kreuz an seinem Kragen und brach einfach in Tränen aus.“
Die Kraft des Kreuzes spricht in unsere Herzen, denn in ihm muss offenbar etwas Größeres und etwas Kosmologisches sein. Durch die Gemeinschaft mit dem Gekreuzigten ist eine Gemeinschaft mit dem Höchsten möglich. Diese Gemeinschaft verleiht uns einen Boden für unsere Existenz, sie erschüttert uns und rührt uns zu Tränen. Vielleicht ist das mit Kommandant Wisemann geschehen, als er das Kreuz sah.
Eine Homilie über die Liebe Gottes zu uns
Vertreter einer technokratisch-wissenschaftlichen Sichtweise auf den Weltraum waren peinlich berührt und kritisierten sogar die Einlassungen des Kommandanten. Dahinter stecke ein Weltbild, welches in der Wissenschaft nichts zu suchen habe. Zwischen Religion und Wissenschaft herrsche, so diese Ansicht, ein unüberbrückbarer Konflikt. In dieser Deutung der Realität soll Religion eine Privatsache sein, sie sollte nicht in der Wissenschaft „gefunden“ werden. Wissenschaft sei religionsneutral, ja religionsfeindlich.
Aber die Artemis-II-Mission wie auch die mehr als fünfzig Jahre zurückliegenden Apollo-Missionen offenbarten in elementarer Weise, wie irrtümlich diese Deutung war. Sie machten deutlich, wieviel Freude und Hoffnung sich im Menschen im Moment seiner Befreiung von dieser Deutung einfindet. Während der Apollo-VIII-Mission lasen an Heiligabend 1968 die Astronauten Bill Anders, Jim Lovell und Frank Borman, in der Mondumlaufbahn schwebend, aus der Schöpfungsgeschichte vor: „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“
Wir haben einen Gott der Liebe. Mit dem Herzen betrachtet war die ganze Artemis-II-Mission eine Homilie über die Liebe Gottes zu uns und unser Vertrauen in ihn.
Die vierköpfige Besatzung der Orion-Kapsel war sich der ungeheuren Dimension ihrer Unternehmung bewusst. Sie erschauderten nicht ob der Risiken und Dimensionen, sondern begaben sich in die Hände Gottes, noch einmal unvergleichlich mehr als jeder Pilot eines Passagierflugzeugs. Gott begleitete und behütete sie.
Sie machten mit ihrer Unternehmung uns Menschen auf der Erde die Dimensionen des Weltraums und zugleich die Kostbarkeit der Schöpfung und auch die Kostbarkeit eines jeden einzelnen Menschen bewusst. Letztlich ist der Weltraum, mit dem Blick des Herzens betrachtet, ein Beweis für die Existenz Gottes, nicht für dessen Nichtexistenz. Es liegt bei jedem einzelnen Menschen, sich für eine dieser beiden Sichtweisen zu entscheiden, denn Vernunft und Glauben sind die beiden Flügel unserer Existenz.
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Kommentare
Kühne und geniale Perspektive. Danke für diese erfrischende Darstellung der singulären Möglichkeiten der "Western Civilization"!