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Die Mitgliederzahlen der christlichen Kirchen schrumpfen. Doch das Christentum wird in Europa und den USA zunehmend auch zu einem Thema der Politik: Eine Renaissance des Kulturchristentums bahnt sich an. Es ist eine Suche nach Werten – ohne Glauben.
Der Theologe und Priester Michael Seewald erhält mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis den höchstdotierten Forschungsförderpreis in Deutschland. Indessen ist nichts an dessen Lehre Werbung für den katholischen Glauben: Eine solche Theologie hat fertig. Doch es gibt einen Ausweg. Ein Kommentar
Die Ramadan-Beleuchtung in immer mehr deutschen Städten wird das Gegenteil der erhofften Integration erreichen: sie stößt die meisten Deutschen vor den Kopf, und Islamisten fühlen sich nur bestätigt.
Als unser Kolumnist jüngst eine Reihe von Schaukämpfen zwischen den Spitzenkandidaten verfolgte, erinnerte er sich an seine Nenntante. Die Bäuerin vermietete zwei Zimmer an seine Eltern in einem Nordeifeldorf. Und verkörperte in ihrer unhinterfragten Lebensweise eine heute selten gewordene Sicherheit.
Schon vor 350 Jahren erkannte ein Philosoph die Genderfrage und befasste sich mit der Rolle der Frau als Mutter. Was wir heute noch daraus lernen können: Ohne den christlichen Glauben sind die damit verbundenen Dilemmata schwerlich lösbar.
Wenn wir nicht gerade über Politik, Autos oder Sex reden, beherrscht neuerdings und nur manchmal das eine oder andere Zipperlein unser Tischthema. Damit ist ab jetzt aber Schluss: Denn echte Helden flirten bis zum letzten Atemzug mit dem Leben.
Tausendsassa Josef Kraus, der umtriebige ehemalige Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, sagt in seinem neuesten Buch über die Dekadenz: Die größte Bedrohung des Westens kommt von innen. Was meint Kraus? Corrigenda hat gefragt.
Unsere Kolumnistin Kristina Ballova erlebte einen Abend voller Kontraste in einem klassischen Konzert. Schostakowitschs 5. Sinfonie ging unter die Haut.
Angesichts eines gequälten, ermordeten Kindes stellt sich für jeden Gläubigen wie Gottsuchenden unweigerlich die Frage: Wie kann Gott das zulassen? Einer Antwort nähern wir uns bei der rechten Auffassung von Gottes Allmacht und dem Preis der Freiheit.
Die Männer, die in dem barocken römischen Palazzo zu Diplomaten der Kirche ausgebildet werden, gehen einem der schwersten Geschäfte nach. Eines macht die Last tragbar wie der schwere Obelisk für den kleinen Elefanten an der Piazza della Minerva.
Die Dinge haben sich längst gedreht: Einst vermeintlich kritische Ansichten sind mittlerweile ins Fade und Ungesunde gekippt, ansprechend sind jetzt die konturierten und klaren Positionen. Christen müssen das Wort ergreifen und Salz der Erde sein.
Und die Moral von der Geschicht’, sei du bloß kein Hitler nicht: Das ist schwerlich ein brauchbares Fundament für eine komplexe und pluralistische Gesellschaft und bietet keine Orientierung. Die Klage über Polarisierung ist scheinheilig. Ein Kommentar
Die Schweizer Schulen setzen auf Integration. Leistungsfähigkeit soll kein Kriterium sein bei der Beschulung. Die Folgen sind verheerend. Und trotzdem gibt es Verteidiger dieser folgenschweren Methode.