Direkt zum Inhalt
Zur „Postcolonial Theory“

Ein totaler Feldzug gegen den Westen

Der Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober stellt für das Land eine Katastrophe dar und wird schon jetzt bisweilen als „9/11“ des jüdischen Staates bezeichnet. Der daraus wieder aufflammende Konflikt reicht auch bis nach Europa und Deutschland. In den vergangenen Wochen fanden in nahezu jeder deutschen Großstadt Demonstrationsmärsche für „Palästina“ statt, deren Teilnehmer sich vielfach mit den Terroristen der Hamas solidarisierten, Flaggen der Taliban schwenkten oder auch ein „Kalifat“ forderten.

Auf solchen Versammlungen sah man gleichwohl nicht nur Muslime, sondern auch zahllose deutsche Linke. Mag dies doch zunächst befremdlich anmuten, lässt sich diese unheilige Allianz mit dem Einfluss der pseudowissenschaftlichen „Postcolonial Theory“ und der nahtlosen Anknüpfung an andere Denkmuster der politischen Linken erklären.

Die Theorie: Ihre ideengeschichtlichen Ursprünge

Die „Postcolonial Theory“ hat ihren Ursprung ebenso wie die „Critical Race Theory“ in der postmodern-akademischen Gedankenwelt der späten 1960er-Jahre. Zu Beginn der 1990er-Jahre verließen diese Gedanken den akademischen Elfenbeinturm, wurden von linksradikalen Aktivisten aufgegriffen und in eine politikpraktische Form gegossen. Es traten heute dominante Elemente des Marxismus hinzu, die nunmehr einen ideologischen Synkretismus mit einem brandgefährlichen politischen Imperativ bilden.

Die postkoloniale Ausprägung dieser Weltanschauung knüpft indes nicht an die Ethnie an, sondern an die Nachwirkungen des Zusammenbruchs des europäischen Kolonialismus Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Aber die Leitmotive der Argumentation ähneln sich: Der „(post-)koloniale“ Diskurs sei folglich ein Machtmittel zur Unterdrückung nichtwestlicher Länder, von denen der Westen im Wege gegensätzlicher Begriffsbildung ein barbarisches und zivilisationsfernes Zerrbild zeichne.

Die „Postcolonial Theory“: Was ist das?

„Postcolonial Theory“ ist nur eine von vielen Ausprägungen eines ursprünglich akademischen Phänomens, das sich mit Oberbegriffen wie Critical Social Justice, Wokeness oder Critical Theory beschreiben lässt (wobei letzteres nicht zu verwechseln ist mit der aus dem deutschsprachigen akademischen Milieu der 1960er Jahre bekannten „Kritischen Theorie“ der Frankfurter Schule). Andere Erscheinungsformen sind etwa die „Critical Race Theory“, Gender Studies, die Queer Theory sowie neuerdings auch Obskuritäten wie Fat Studies und Disability Studies. Ihren Ursprung haben alle „Theorien“ in der postmodernen akademischen Theorie des Frankreichs der 1960er Jahre, deren Ziel es war, sogenannte Metanarrative (das heißt umfassende soziale Ideen wie Religion, Wissenschaft, aber auch Marxismus) zu „dekonstruieren“. Diese Gedanken blieben lange im akademischen Elfenbeinturm, wurden Anfang der 1990er Jahre jedoch von linksradikalen Akademikern in den USA aufgegriffen, selbst in ein Metanarrativ umgeformt sowie mit marxistischen Elementen angereichert und um ein aktivistisch-politisches Moment ergänzt. Seit den 2010er Jahren haben diese Ideen die Universitäten verlassen und bilden das politisch-kulturelle Phänomen, das heute vielfach als „Wokeness“ bezeichnet wird.

Die theoretischen Grundlagen hierfür sind erstmals im Jahr 1978 vom palästinensisch-amerikanischen Autor Edward Said in dessen Werk „Orientalism“ gelegt worden. „Orientalismus“ beschreibt dabei diese Gegensatzkonstruktion von Okzident (Westen) und Orient (Osten), wobei letzterer eine sowohl abfällig betrachtete als auch exotisierte Kontrastfolie für die solchermaßen erhöhte Selbstwahrnehmung des Westens darstellt. Said greift ausdrücklich auf die Ideenwelt von Michel Foucault zurück, Diskurs und auch das Konzept des Wissens an sich als Unterdrückungsmatrix zu begreifen, in der sich die herrschenden gesellschaftlichen Verhältnisse manifestieren (so etwa der Verweis auf Foucaults Grundsatzwerk „L‘archéologie de savoir“ in Saids „Orientalism“).

Ein zweiter einflussreicher Vertreter aus der Ursprungszeit der Postcolonial Theory ist die indisch-amerikanische Literaturwissenschaftlerin Gayatri Chakravorty Spivak, die in ihrem schwierig verständlichen und geradezu diffusen Grundlagenaufsatz „Can the Subaltern Speak?“ aus dem Jahr 1988 indes einen sprachlichen Fokus in Stellung bringt und auf die Gedanken Jacques Derridas – ebenfalls einer der Gründerväter des akademischen Postmodernismus – zurückgreift.

Die marxistische Prägung erhält der ideologische Giftcocktail, indem die „orientalistische“ Gegensatzkonstruktion für eine dialektische Gegenüberstellung von vermeintlichem „Unterdrücker“ und dessen Opfer als „Unterdrücktem“ fruchtbar gemacht wird. Wie im Rahmen der Critical Race Theory geht es dabei nicht mehr um Reichtum, sondern schlicht um Herkunft. Das postkoloniale Marxismuskonzept ist damit im Gegensatz zu seinem klassischen Konterfei entmaterialisiert.

Die Praxis: „Dekolonisation“

Es bleibt aber nicht bei einer scheinwissenschaftlichen Problemdiagnose, sondern es folgt wiederum getreu vulgärmarxistischer Denkmuster ein politisch-aktivistischer Handlungsauftrag: die „Dekolonisation“. Damit ist nicht etwa die Entlassung ehemaliger Kolonien in die Unabhängigkeit gemeint, wie dies zumeist im Laufe der 1960er Jahre erfolgt ist. Vielmehr geht es um eine umfassende „Dekonstruktion“ der nach Meinung der Aktivisten auf postkolonialen Narrativen fußenden Gesellschaften, mithin eine tiefenstrukturelle „Bereinigung“ der westlichen Industriegesellschaften von kolonialen Machtdifferenzen, von einem unterstellten „Kolonialismus-Gen“.

Dabei wird dieser Aspekt oft missverstanden. Es geht den Aktivisten in ihrer ideologischen Verblendung eben beileibe nicht nur darum, die Geschichte und die Wirkungen des (europäischen) Kolonialismus zu „erforschen“ und das gesamtgesellschaftliche Bewusstsein hierfür zu schärfen, sondern um eine vollumfängliche Zerstörung westlicher Gesellschaften und ihrer Wertefundamente.

„Weiße Vorherrschaft brechen“, „Patriarchat abschaffen“ und „Dieses Museum entkolonialisieren“ – so lauten die Parolen bei einer Veranstaltung der „Anti-Columbus-Day-Tour“ in New York
„Weiße Vorherrschaft brechen“, „Patriarchat abschaffen“ und „Dieses Museum entkolonialisieren“ – so lauten die Parolen bei einer Veranstaltung der „Anti-Columbus-Day-Tour“ in New York

Beispiele finden sich hierfür vielfach: Vom Abriss von Denkmälern für vermeintliche „koloniale“ Persönlichkeiten, deren Verunstaltung, einer Bewertung der Inhalte philosophischer Schriften einzig auf Grundlage der europäischen Herkunft ihrer Autoren, über offenen Geschichtsrevisionismus bis hin zu absurdesten Versuchen, Mathematik zu „dekolonisieren“, indem etwa die eigentlich feststehenden Ergebnisse einfachster (Grund-)Rechenoperationen (vulgo: 2 + 2 = 4) aufgegeben und als „koloniale Wissensreproduktion“ gezeichnet werden.

Kritik an Menschenrechtsverletzungen als „Rekolonisation“

Besonders greifbar ist aber nicht zuletzt der radikale Kulturrelativismus ihrer Hohepriester und Anhänger, der seinen Ausdruck in hochgradig widersprüchlichem Menschenrechtsaktivismus findet. Das universalistische Konzept der Menschenrechte wird zwar gerne als Argumentationsmotiv genutzt, dies gleichwohl nur, soweit es um angebliche und tatsächliche Probleme im „Westen“ geht. Sobald es um Menschenrechtsverletzungen in Staaten des „Orients“ geht, herrscht dröhnendes Schweigen.

Dies ist aus Perspektive der ideologischen Binnenlogik der „Postcolonial Theory“ nur folgerichtig: Eine gleichförmige und global konsistente menschenrechtliche Kritik auch an orientalischen Ländern und Kulturen käme einer „Rekolonisation“ besagter Länder mit für sie fremden, „westlichen“ rechtlich-kulturellen Konzepten gleich. Dies aber bedeutete schlicht einen Bruch mit den weltanschaulichen Grundlagen der „Theorie“, die solche Diskurse ja gerade als Machtinstrument versteht und sie aufzulösen beabsichtigt.

Vielfach begegnet dem kritischen Betrachter überdies die historisch schlicht falsche und intellektuell unehrliche Charakterisierung derartiger Praktiken – man denke etwa an die Stellung der Frau in islamischen Gesellschaften – als vermeintliche Nachwirkung westlichen Kolonialismus und Imperialismus.

Israel in der postkolonialen Gedankenwelt

Was aber hat das Ganze nun mit Israel und dem Nahostkonflikt zu tun? Die zuvor erwähnte Spivak beispielsweise sieht in Israel einen „Kolonialstaat“, der lediglich eine Fortführung des bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts praktizierten Kolonialismus europäischer Prägung darstelle. Said wiederum unterstellt dem jüdischen Staat genozidale Absichten mit Blick auf die vermeintlich intendierte Auslöschung des „palästinensischen Volkes“ und reproduziert folglich das weitverbreitete Märchen vom israelischen Völkermord an den „Palästinensern“.

Aus Perspektive der Postkolonialisten sind Juden trotz ihrer reichhaltigen historischen und religiösen Verbindung zur Region dort nicht heimisch, sie werden als genuin europäische Gruppe verstanden. Für Postkolonialisten ist nicht nur Israel allein das Problem, sondern auch der Westen. Der jüdische Staat wird gewissermaßen als „verlängerter Arm“ des angeblich nach wie vor kolonial agierenden Westens verstanden. Dies auch bereits in der Gedankenwelt der postkolonialen Gründerväter: Edward Said postuliert insofern ausdrücklich einen Zusammenhang von „orientalistischer“ und „zionistischer“ Tradition.

Aktivistin Greta Thunberg solidarisierte sich auf einer Klima-Demo in Amsterdam erneut mit den „Palästinensern“: In schwarz-weißem Palituch umarmte sie die Aktivistin Sahar Shirzad, die Israel vorwarf, „in meinem Land einen Völkermord“ zu begehen
Aktivistin Greta Thunberg solidarisierte sich auf einer Klima-Demo in Amsterdam erneut mit den „Palästinensern“: In schwarz-weißem Palituch umarmte sie die Aktivistin Sahar Shirzad, die Israel vorwarf, „in meinem Land einen Völkermord“ zu begehen

Hier knüpft die „Postcolonial Theory“ äußerst effektiv an die „Critical Race Theory“ an, indem Juden schlechthin als „weiß“ und der Staat Israel insoweit als Unterdrückungsinstrument des quasi-esoterischen Schreckgespenstes „white supremacy“ charakterisiert werden. Die Ablehnung konzentriert sich dabei vor allem auf aschkenasische Juden, die aufgrund ihrer europäischen Herkunft und ihres damit vermeintlich verbundenen hyperprivilegierten Status als „treibende Kraft“ hinter dem angeblichen Kolonialprojekt ausgemacht worden sind. Israelischer Kolonialismus ist folglich aus Perspektive der „Theorie“ mit euro-amerikanischer Whiteness (Begriff aus der Logik der „Critical Race Theory“) gleichzusetzen.

Exkurs: Gliederung des jüdischen Volkes nach seiner geographischen Herkunft

Juden werden nach geographischer Herkunft traditionell in drei Großgruppen gegliedert: Die Aschkenasim bilden hierbei die größte Gruppe („Aschkenas“ ist eine alte hebräische Bezeichnung für Deutschland). Dabei handelt es sich vor allem aus West-, Mittel- und Osteuropa stammende Juden, deren frühere Alltagssprache bis zur Shoah das Jiddische bildete. Die Mizrachim sind Juden aus den arabischen Staaten, die im Zuge der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 aus ihren Heimatländern vertrieben wurden. Die Sephardim umfassen die Juden von der Iberischen Halbinsel, die 1492 auf Grundlage des sogenannten Alhambra-Edikts von dort vertrieben wurden und größtenteils in arabische oder andere europäische Staaten gelangten.

Fernab ideologischer Spitzfindigkeiten lässt sich die weite Verbreitung postkolonialen Gedankenguts auch auf seine Fähigkeit zurückführen, an bereits existierende Denkmuster anzuknüpfen. Im klassisch-linken Milieu ist es weit verbreitet, in ausländischen geopolitischen Konflikten ohne jede Kenntnis ihrer Hintergründe geradezu reflexartig die als „schwächer“ ausgemachte Partei zu unterstützen. Erklären lässt sich das „David gegen Goliath“-Syndrom mit der fast schon abergläubischen Idee, auf diese Weise etwaige Machtdifferenzen in irgendeiner Form auszugleichen.

Die postkoloniale Ideologie trifft in Gestalt moralistischer Traditionen also auf fruchtbaren Boden. Das birgt ein hohes Gefahrenpotenzial: Es geht Postkolonialisten nicht darum, eine friedliche und stabilisierende Lösung des Nahostkonflikts zu finden, sondern den Staat Israel zu „dekolonisieren“, ihn also letzten Endes von der Landkarte zu tilgen. Die Folgen dieser äußerst effektiven kulturellen Einflussnahme sind besonders deutlich in den USA sichtbar: An Universitäten ist es längst in Mode gekommen, sich mit der Hamas zu solidarisieren und sich diese als postkoloniale „Freiheitskämpfer“ zu inszenieren. Symbolische Suchplakate für die israelischen Geiseln werden überall – auch in Europa, auch in Deutschland – abgerissen und als „israelische Propaganda“ abgetan.

Auch ist es wenig überraschend, dass im linken Teil der Kurzvideo-Plattform TikTok mittlerweile sogar Osama bin Ladens islamisch-fundamentalistisches und antisemitisches Manifest „A letter to America“ als „inspirierende Botschaft“ gefeiert wird. Die Infektion weiter Teile der Gesellschaft mit dem postkolonialen Virus trägt Früchte. Ebenso fruchtbar ist die Anknüpfung an die aus der Klimabewegung bekannte Unterscheidung von „globalem Süden“ und „globalem Norden“. Kaum überraschend dürften daher die skandalbehafteten Auftritte und Äußerungen Greta Thunbergs in der jüngeren Vergangenheit sein, die sogar bis in den medialen Mainstream hinein für Entsetzen sorgten.

Globale „Dekolonisation“

Die Feindschaft gegen den jüdischen Staat ist nicht spezifisch israelbezogen, sondern richtet sich gegen den gesamten Westen. Dabei ist es vollkommen egal, dass man sich oftmals mit Kräften solidarisiert, deren ideologische Ausrichtung der eigenen Weltanschauung eigentlich fundamental widerspricht. Besonders deutlich wird aber das kulturrelativistische Moment der praktifizierten „Theorie“. Für den äußeren Betrachter skurril anmutende Bewegungen wie „Queers for Palestine“ sind dabei nur folgerichtiges Produkt dieser Gedankengänge. Dass im Gazastreifen und im Westjordanland „queere“ Menschen bisweilen von Dächern geworfen und gesteinigt werden, ist dabei zweitrangig. Vielmehr geht es um die Stoßrichtung dieser „Emanzipationsbewegung“: Ein totaler Feldzug gegen den Westen, seine Werte und gesellschaftlichen Strukturen, dies auch auf globaler Ebene.

Essenziell für ein Verständnis der Bewegung ist also letztlich das divergierende Verständnis des Begriffs „Kolonialismus“ – seine Erweiterung um eine soziale und kulturelle Bedeutungsschicht. Endziel ist nicht weniger als die vollständige Auflösung und Zerschlagung westlicher Gesellschaften und aller kulturellen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Erscheinungen, die damit assoziiert werden. Das heißt: Demokratie nach „westlicher“ Lesart, Kapitalismus, Christentum, Familienstrukturen. Insoweit überschneidet sich die destruktive Energie der Postkolonialisten mit derjenigen anderer bereichsspezifischer Ausprägungen der „Social Justice“-Ideologie.

„Dekolonisation“ ist dabei kein abstraktes Phänomen, das nur in Aufsätzen oder Fachzeitschriften existiert. Überall auf der Welt wird der theoretische Impetus in die Tat übersetzt, indem die barbarischen Mordtaten der Hamas geradezu zelebriert werden; das auch nicht nur in islamischen Staaten, sondern in Europa und Nordamerika, Australien und Neuseeland. Gewalt wird als ein legitimes und sogar gebotenes Mittel des Dekolonisationsprozesses gesehen. Es überrascht daher wenig, dass Teile der postkolonialen Szene unter dem Symbol des Paragliders nebst aufgesteckter „Palästina“-Fahne firmieren: eine zynische Anspielung auf die Gleitschirmflieger der Hamas, die am 7. Oktober in ein Musikfestival im Südwesten Israels flogen und dort mindestens 250 Menschen auf bestialische Weise ermordeten und weitere verschleppten.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. 

Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Als besonders fatal stellt sich die Fähigkeit dieser Ideologie heraus, an andere, bereits existierende Denkmuster anzuknüpfen und diese zur Verstärkung der eigenen Handlungsaufträge einzusetzen. Alte linke Ideologiegebäude, antiwestliche und oikophobe Ressentiments und auch neuere Phänomene – etwa die Klimabewegung – sind fruchtbare Böden, auf denen das postkoloniale Unkraut gedeiht.

Nicht nur Israel erlebt eine existentielle Bedrohung, sondern auch alle westlichen Staaten. Die „Postcolonial Theory“ verfügt (auch in Europa) nicht nur über zahllose Sektenführer und Hohepriester, sondern auch über ein unüberschaubar großes, aktionsfähiges und -williges Fußvolk, das sich mit anderen zerstörerischen Kräften verbündet und letztlich ein enormes Gefahrenpotenzial verkörpert. Diese Gefahr ist auch nicht nur latent oder abstrakt, sondern durchaus konkret – sie manifestiert sich schließlich für jedermann sichtbar auf unseren Straßen.

 

 

Kennen Sie schon unseren Telegram-Kanal? Und – ganz neu! – unseren WhatsApp-Kanal?

28
2

3
Kommentare

Comment

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Website- und E-Mail-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt.
Kommentar
1
Empfehlenswert
Vor 3 Monate

Danke für den Beitrag. Lesenswert in diesem Zusammenhang:

https://www.mena-watch.com/edward-said-elefant-foucault-wohnzimmer/

0
Clemens
Vor 1 Monat

Im Abschnitt "Kritik an Menschenrechtsverletzungen" ist zweimal Orient mit Okzident verwechselt, wenn ich das richtig sehe. Ansonsten rundum ein recht aufschlussreicher Artikel.

0
Clemens
Vor 1 Monat

Im Abschnitt "Kritik an Menschenrechtsverletzungen" ist zweimal Orient mit Okzident verwechselt, wenn ich das richtig sehe. Ansonsten rundum ein recht aufschlussreicher Artikel.

0
Vor 1 Monat

Vielen Dank Ihnen für den zutreffenden Hinweis. Wir haben die zwei Stellen umgehend verbessert.
Freundliche Grüße!
Die Redaktion

1
Empfehlenswert
Vor 3 Monate

Danke für den Beitrag. Lesenswert in diesem Zusammenhang:

https://www.mena-watch.com/edward-said-elefant-foucault-wohnzimmer/