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Die Juristin Wiebke Winter ist das Gesicht der Bremer CDU. In der Bundespolitik hat sie es mit ihren 30 Jahren schon ins CDU-Präsidium geschafft. Ihre Ansichten zu Paragraf 218 würde man dagegen eher bei den Grünen verorten. Relativ jedenfalls.
CDU-Chef Friedrich Merz ist nicht zu beneiden. Die 40-Prozent-Marke liegt in weiter Ferne, während Koalitionen mit dem BSW die Glaubwürdigkeit unterhöhlen. Für die Union muss gelten: Westbindung und NATO sind nicht verhandelbar. Sonst teilt sie das Schicksal der FDP.
Die Grünen scheinen ins Straucheln geraten zu sein, Grünen-Bashing ist „in“. Aber freuen wir uns nicht zu früh: Die Milieus der Partei sind quicklebendig. Für die CDU wird es nicht reichen, den Status quo zu verwalten. Der wirkliche Kampf beginnt erst.
Armin Petschner-Multari meinte vor kurzem an dieser Stelle, ohne die CDU sei keine Politikwende möglich. Sylvia Pantel widerspricht: Die CDU betreibe konservatives Selbstmarketing. Doch dort, wo sie regiere, enttäusche sie regelmäßig.