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Bei Pommes frites oder Whisky gilt die traditionelle Zubereitung als Inbegriff von Qualität. In der Kirche hingegen wird die Tradition bisweilen aggressiv bekämpft. Das musste unser Kolumnist selbst erleben, als er begann, die Alte Messe anzubieten.
In Österreich gilt wieder die Terrorwarnstufe „hoch“, eine Zisterzienser-Abtei in Niederösterreich wird bedroht, gegen eine Synagoge in Wien gibt es Anschlagspläne. Ein ähnliches Bild in Deutschland. Was sagen Betroffene und Experten?
Irgendwann wird jemand auch Weihnachten an den Pranger stellen, es wird schon etwas Kolonialistisches, Sexistisches, Rassistisches und vor allem Klimaschädliches daran zu finden sein. Doch an dem Fest werden sie sich die Zähne ausbeißen.
Kürzlich gab es ein Skandälchen, weil in Hamburg eine Kita keinen Weihnachtsbaum aufstellte. Keine Frage: Der Christbaum ist ein stimmungsvoller Teil unserer Tradition – aber die Feier der Geburt Jesu Christi hängt nicht daran.
Noch werden die Glocken der Kirchen nicht übertönt vom Ruf des Muezzins. Doch das wird nicht mehr lange so sein – wenn sich nichts ändert. Alle, die den Namen Christi tragen, sollten ihr Profil schärfen. Ein mächtiges Gebet hilft dabei. Ein Aufruf
Nach dem Krieg war Reinhold Schneider ein berühmter Mann, dessen Dramen auf den Bühnen große Erfolge feierten. Vielen galt der eigenwillige Schriftsteller als moralische Autorität. Nach seinem frühen Tod wurde sein Werk ins Abseits gedrängt. Zu Unrecht.
Wir leben in einer Normopathie, sagt Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz. Gesellschaftliche Fehlentwicklungen werden zur Normalität. Das spiegle sich auch in der Beziehung zwischen den Geschlechtern und zwischen Eltern und Kindern wider. Der Experte gibt im Interview Rat.
Vor einer Woche erhielt ich spontan eine Einladung, auf einer Konferenz über „Familie in der Krise“ zu sprechen. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion kam ich gegenüber einem Journalisten zum Punkt. Meine Antwort war knapp.
Der Althistoriker David Engels schreibt einmal monatlich eine Kochkolumne, in der er den Spagat wagt zwischen seinen Lieblingsrezepten, Kulturgeschichte und gediegenem Weltschmerz. Sein drittes Rezept führt uns – kulinarisch-regionalpatriotisch – in sein Heimatland Belgien.
Während in Deutschland die Stimmung nicht gerade überschwänglich ist, haben unsere Nachbarn irgendwie Champagner im Blut. Judith und ich sind mal eben hin. Und das war so.
Philosophieprofessoren gibt es wie Sand am Meer. Echte Philosophen sind hingegen rar. Ein solcher höchst seltener Glücksfall war Robert Spaemann, ein widerspenstiger, frommer, dem gesunden Menschenverstand verpflichteter Denker.
Unbedachte Demütigungen, latente Drohungen, subtiler Liebesentzug. Nichts davon hinterlässt blaue Flecken oder Blut – und fällt auch deshalb schnell unter den Radar. Doch die Folgen sind verheerend.
Entweder du kommst zu früh oder du bist zu spät. Das perfekte Timing ist so schwer zu treffen wie die Wintersonne hinter dem Eiffelturm. Dabei kommt es darauf an.