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Plädoyer für die Mutterschaft

Solange noch ein einziges Mutterherz schlägt

Es ist eine Entwicklung, die einmal langsam und vermeintlich harmlos begonnen hat und immer mehr an Fahrt aufnimmt: die Entwertung menschlichen Lebens. Schlagworte wie „Freiheit zum Schwangerschaftsabbruch“ oder „Legalisierung von Leihmutterschaft“ gehören in Politik und Gesellschaft fast schon zum Mainstream und werden zu scharfen Schwertern im Wahlkampf geschmiedet. Jeder dieser Angriffe ist zugleich auch ein schwerer Schlag gegen diejenigen, die als einzige neues Leben in sich tragen und zur Welt bringen können, die auf einzigartige Weise einem Kind Liebe und Geborgenheit schenken können, die kein anderer Mensch ersetzen kann: die Mütter.

Alles, was schön und heilig ist am menschlichen Leben, wird pervertiert und soll kontrollierbar sein. Und so finden wir uns unweigerlich in einer Situation wieder, in der nicht nur das Umfeld Mütter mehr und mehr herabwürdigt oder gar verachtet, sondern in der durch die gesellschaftliche Prägung auch viele Frauen selbst dermaßen verunsichert sind, dass sie eine Mutterschaft kategorisch ablehnen oder sich als Mutter unwohl oder minderwertig fühlen. Um wie viel werden Mütter, aber auch Väter und Kinder durch diese Haltung betrogen? Wie viel Liebe, Zufriedenheit und Dankbarkeit werden zerstört, wie viel gesunde Entwicklung von jungen Menschen dadurch zunichtegemacht?

Welche Bedeutung hat Mutterschaft eigentlich? Ist es nicht vor allem ein Opfer, Kinder zu bekommen und ein Wendepunkt im Leben einer Frau, ab diesem sie sich vollkommen in Abhängigkeit begibt und dadurch sowohl Selbstverwirklichung als auch Freiheit einbüßt? Ist es nicht vollkommen irrational, es zu wagen, Mama zu werden?

Das Geschenk der Selbstvergessenheit

In einem Punkt ist sich der moderne Mensch sicher: dass man sich als Mutter selbst verliert – und dass das ein großer Verlust ist. Muttersein mag schöne Seiten haben; aber letztlich schwingt doch immer mit, dass es minderwertig sei im Vergleich zu dem, was die Frau ansonsten haben könnte. Hobbys, Freunde, Freizeit, „Selfcare“, beruflicher Erfolg – alles zerrinnt einer Frau zwischen den Fingern, wenn sie ein Kind zur Welt bringt, das in seiner Bedürftigkeit Zeit, Kraft und Aufmerksamkeit der Mutter über Monate und Jahre hinweg bindet.

Tatsächlich ist dieser Gedanke nicht unbegründet. Er ist vielmehr schlichte Realität. Als Mama und freiheitsliebende Frau, die ihren Beruf als Berufung wertschätzt, weiß ich, wie schwer der Verlust wiegen kann, wenn man aus Liebe zu den Kindern große Bereiche des Lebens hintanstellt.

Ja, ein Kind verändert alles, und begonnen bei der Schwangerschaft über die Geburt bis hin zur Erziehung kostet das Mamasein unendlich viel und bringt eine Frau wieder und wieder an die Grenzen ihrer Kräfte – und darüber hinaus. Es erfordert Hingabe und die Aufgabe von vielen liebgewonnenen und beflügelnden Freiheiten und Erfolgen.

Ist es ein Verlust, sich selbst zu „verlieren“?

Doch die große Frage ist doch: Ist es wirklich ein Verlust, sich selbst zu „verlieren“? Ist es ein Verlust, wenn ich mich selbst vergesse und stattdessen eine andere Person ganz in den Mittelpunkt stelle? Ist es ein Verlust, dieser Person und der gesamten Familie voll und ganz zu dienen – denn nichts anderes tue ich als Mutter, wenn ich den größten Teil meiner Zeit damit verbringe, mein Kind zu füttern, zu wickeln, es liebevoll in den Schlaf zu wiegen und mit Zärtlichkeit zu liebkosen, also alle seine Bedürfnisse stille?

Vor diesem lebensverändernden Schritt scheinen heute viele Frauen Angst zu haben. Sie sollten sich aber fragen: Will ich wirklich, dass es in meinem Leben immer so weitergeht, wie es gerade ist? Ist das tatsächlich ein attraktiver Anspruch? Oder ist es nicht vielmehr eine Illusion, dass dieses Bewahren meiner vermeintlichen Sicherheiten und Freiheiten wahre und dauerhafte Erfüllung schenkt?

Vorschau Mutter mit Baby beim Kochen
Das Mamasein kostet unendlich viel und bringt eine Frau wieder und wieder an die Grenzen ihrer Kräfte – und darüber hinaus

Vielmehr sind es doch die Veränderungen, sind es die herausfordernden und schwierigen Momente im Leben, von denen ich in meiner Persönlichkeit am meisten profitiere. Es sind diese Phasen des Lebens, die mich vieles kosten, in denen ich zeigen kann, aus welchem Holz ich geschnitzt bin, die mich weiterbringen und die mir neue Horizonte eröffnen. Es sind doch die Momente, in denen ich mich im Dienst an einem anderen selbst vergesse und selbst hintanstelle, die mich zufrieden und stolz zurückblicken lassen und aus denen ich stärker hervorgehe, als ich es jemals zuvor war.

Ich denke oft an das unvergleichliche Gefühl zurück, als ich meinen ersten Sohn zum ersten Mal im Arm halten durfte. Nach einer alles andere als perfekten und einfachen Geburt trat in diesem Moment all die Anstrengung und alles Äußere in den Hintergrund. Es schien, als würde sich in diesem Moment der Schwerpunkt der Welt verändern. Auf einmal war nicht mehr ich selbst der Mittelpunkt meiner kleinen Welt – sondern mein Kind nahm diesen Platz ein. Einfach so.

Es ist genau diese Erfahrung, die eine Frau nicht zum Verlierer und zum Opfer macht, wie wir es so oft hören. Nein, es macht sie zum Sieger: über sich selbst, über die eigene Engstirnigkeit und das Gefühl, der Nabel der Welt zu sein.

Denn es ist eine paradoxe Wahrheit des menschlichen Lebens, dass wir nicht dann Glück und Erfüllung finden, wenn wir unserem eigenen Glück nachjagen – sondern wenn wir uns selbst vergessen und das Glück des anderen ins Zentrum stellen.

Die Macht der Liebe

Dennoch: Es scheint, als würde eine Frau in dem Moment, in dem sie Mutter wird, nicht nur sich selbst, sondern auch alle Macht verlieren. Denn sie ist an einen kleinen Menschen gebunden, der ohne sie nicht überleben kann und sie rund um die Uhr braucht. Was könnte sie so schon Großes erreichen?

Die Wahrheit jedoch ist, dass es die Mütter sind, die die Welt von morgen prägen und die auf diese Weise eine Gesellschaft aufzubauen oder zu zerstören in der Lage sind. Eine Mama ist diejenige, die einem Kind schon allein durch ihr eigenes Verhalten beibringt, was es bedeutet, ein guter Mensch zu sein und wie ein erfülltes Leben aussieht.

Sie ist das erste und beste Vorbild für ein Kind, von dem es lernen kann, dass die Hingabe an andere Menschen wertvoll und erfüllend ist. Sie hat die Macht, einem Kind auf einzigartige Weise ein Leben lang das Gefühl zu schenken, dass es bedingungslos geliebt und wertvoll ist, dass es gut ist, dass es am Leben ist. Wie kein anderer sieht eine Mutter, was in einem kleinen Menschen an Eigenschaften und Fähigkeiten schlummert. Sie hat als erste die Möglichkeit, das Gute anzuerkennen und zu fördern und dem Kind dabei zu helfen, das weniger Gute zu beherrschen, anstatt sich davon beherrschen zu lassen. Was für ein Privileg ist es, einen anderen Menschen so prägen zu dürfen?

Gleichwohl bringt diese hohe Würde – und ich möchte sagen: „Macht“ –, ein Kind zu erziehen, auch die schmerzhafte Erfahrung des Scheiterns mit sich. Als Mama sehe ich jeden Tag meine Grenzen. Ich sehe, wo ich in der Erziehung versage und worin ich in meiner Persönlichkeit unvollkommen bin, denn ein Kind spiegelt alles, was ich tue, ungefragt wider.

Nirgendwo sonst wird mir so direkt bewusst, wie begrenzt ich bin. Und dennoch liebt mein Kind mich – einfach so. Weil ich seine Mama bin. Trotz meiner Fehler. Bedingungslos.

Muttersein schenkt Demut. Es schenkt Weisheit – weil ich erkennen kann, was wirklich zählt. Und das sind nicht Urlaube, gesellschaftliche Anerkennung oder die scheinbar so wichtigen Erfolge im Beruf. Sondern die Gewissheit, für jemand anderen der wichtigste Mensch in seinem Leben zu sein.

Freiheit in der Hingabe

Noch ein weiteres Paradoxon des Menschen offenbart sich in der Mutterschaft: Dass die ultimative Freiheit nicht darin besteht, zu tun, was ich will. Sondern darin, um der Liebe willen meine eigenen scheinbaren Freiheiten aufzugeben.

Es ist diese Liebe, die eine Mutter, ohne nachzudenken, bedingungslose Hingabe leben lässt. Durch die Liebe vermag sie, sich selbst und die eigenen Grenzen zu überwinden in Momenten, in denen ihre Kraft eigentlich nicht mehr auszureichen scheint. Am deutlichsten wird das wohl bei der Geburt eines Kindes. Diese Liebe ist so tief, dass Aufgeben auch in den schwierigsten Momenten keine Option ist. Denn als Mama weiß ich: Mein Kind braucht mich. Und zwar unersetzbar mich. Niemand anders kann so für mein Kind da sein, wie ich es kann. Niemand kann meine Liebe ersetzen.

Die liebende Hingabe einer Mutter sprengt alle Grenzen und ist somit die unübertreffbare Freiheit.

Das bedeutendste Statement für die Schönheit des Lebens

Ja zu einem Kind zu sagen und Leben weiterzuschenken, bedeutet im tiefsten Kern auch Ja zu mir selbst zu sagen. Wie könnte ein Mensch sich besser „selbst verwirklichen“ als in einem solchen tiefen Ja zu sich selbst und zum eigenen Leben? Mutter zu werden ist das bedeutendste Statement dafür, dass das Leben schön und wertvoll ist. Aus dieser Haltung heraus schenkt sich eine Mutter selbst hin – um einem anderen Menschen das Geschenk des Lebens zu machen. Und sie erfährt gleichermaßen die Schönheit des Lebens durch die staunenden Augen ihres Kindes täglich neu.

Durch das Muttersein lernt eine Frau, sich selbst und den Wert des Lebens ganz neu kennen und bekommt die Chance, jeden Tag mehr dieses Ja zum Leben, zu sich selbst und zum eigenen Kind zu sprechen.

Die bedingungslose Liebe meines Kindes zu mir, seiner Mutter, lehrt mich, mich selbst zu lieben und anzunehmen. Mein eigenes Scheitern in vielen kleinen Momenten ist zugleich eine immer neue Schule der Demut. Nichts führt mir sowohl die Größe des Menschen als auch seine Zerbrechlichkeit so deutlich vor Augen – denn ich begreife gerade in der Schwangerschaft, bei der Geburt und angesichts der vielen Gefahren, denen ein Kind ausgesetzt ist: Letztlich hält ein anderer mein Leben und das meiner Kinder in der Hand. 

Das Geheimnis der Liebe rettet die Welt

Letztlich ist Mutterschaft ein Mysterium, ein wunderbares Geheimnis der Liebe. Es ist etwas Unkontrollierbares, das sich irgendwie der Logik dieser Welt entzieht, weil es unendlich weit über den bloßen Verstand hinausgeht. Womöglich ist das ein Grund, weshalb Mutterschaft heute so angefochten wird wie vielleicht noch nie.

Die Beziehung einer Mutter zu ihrem Kind ist so unauflöslich und ewig wie keine andere. Und zwar nicht durch eine Entscheidung, wie wir sie treffen, wenn wir eine Partnerschaft fürs Leben eingehen. Sondern durch die Natur.

So sehr man verzweifeln möchte angesichts der Bestrebungen unserer Zeit, alles Heilige und Schöne am menschlichen Leben zu zerstören: Sich mit dieser Kultur des Todes, die unsere Welt beherrscht, zu arrangieren, ist nicht die Lösung. Sich selbst dafür zu bemitleiden, dass Mütter immer weniger wertgeschätzt werden, auch nicht. Was wir Frauen, was wir Mütter tun können und sollten, ist es, die Schönheit und Würde der Mutterschaft zu begreifen und uns wieder zu eigen zu machen.

Der ultimative Widerstand

Es ist der stärkste Widerstand gegen jeden Angriff auf das Leben, eine liebende Mama zu sein. Es gibt keine größere Chance, einen Wandel hin zu einer Kultur des Lebens zu vollziehen, als durch die Liebe einer Mutter, die sie an die nächste Generation weitergibt und die sich so vervielfacht.

Und ja: Es ist eine Schönheit und Würde, die oft wehtut, die uns Frauen unendlich viel abverlangt – jede Frau, die schon einmal ein Kind geboren hat, wird mir Recht geben. Aber so ist es doch mit allen wirklich wertvollen Dingen im Leben. Sie kosten Schweiß, Blut und Tränen und strahlen dadurch umso heller. Jede Schweißperle, jede vergossene Träne, jeder Blutstropfen schleift an dem Rohdiamanten, der erst dadurch seine volle Strahlkraft entwickelt.

Deshalb ist es unmöglich, dass die Kultur des Todes das letzte Wort behält, solange es noch eine einzige liebende Mutter auf dieser Welt gibt, die sich des Wertes und der Würde ihrer Weiblichkeit, ihrer Mutterschaft bewusst ist.

Das also sind die vielleicht wichtigsten Worte in diesem Text, auf jeden Fall die wichtigsten am heutigen Tag: Danke, Mama!

 

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Kommentare

Comment

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Kommentar
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Kristijan Aufiero
Vor 2 Wochen 4 Tage

Dieses „Plädoyer“ ist so spektakulär wie singulär – und es ist zukunftsweisend! Genau hier fängt die Erneuerung der Kultur Europas an, die stets eine Kultur des Lebens war: Indem wir wieder selbstbewusst und aufrecht – ohne uns im nächsten Satz gleich wieder zu entschuldigen – die Wahrheit über Mann und Frau, über Ehe und Familie sagen und schreiben. Indem wir uns wieder an die einzigartige Würde und den unbedingten Wert der Familie, von Müttern und Vätern erinnern und aussprechen, was in der allgegenwärtigen Unkultur und Dekadenz geradezu verpönt ist: KINDER SIND EIN GESCHENK UND EIN SEGEN GOTTES – für ihre Eltern und ihre Geschwister, für ihre Großeltern, ihre Tanten und Onkel, für ihre Nachbarn… und für jeden von uns, der an einem Kinderwagen, einem Spielplatz oder einem Pausenhof vorbeiläuft, einen Augenblick inne hält und dem Leben lauscht. Und ich kann und will es mir nicht verkneifen: Derart GROßARTIGE Texte findet man fast nur noch bei corrigenda.online! Einfach HERRLICH – genau dafür wurde dieses Online-Magazin geschaffen! Danke, liebe Maria, für diesen ganz großen Wurf!!!

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Veritas
Vor 2 Wochen 4 Tage

Ich unterschreibe – als Mann – jedes dieser Worte! Solange es Frauen wie Maria Nagele und die vielen unbekannten Mütter gibt, die mit liebe, Fürsorge und dem Bewusstsein um die Wichtigkeit ihrer Aufgabe ihre Kinder großziehen, ist noch Hoffnung.

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Elisabeth
Vor 2 Wochen 1 Tag

Danke. Das ist selten, dass so viele Aspekte vom Mamasein zusammen gesagt werden, ohne dass es einseitig oder falsch klingt. Die ganze Überforderung vor allem der ersten Zeit und gleichzeitig das Bewusstsein, wie wichtig meine Aufgabe ist. So dass alles andere warten kann und muss, so schmerzlich das auch oft ist. Gleichzeitig zu versagen und zu wissen, dass man das Beste gibt und genau hier das Allergrößte erreicht. Im herausfordernden und langweiligen Alltag, den keiner sieht. Hier sind wir Gott am nächsten.

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Thorsten Paprotny
Vor 2 Wochen 3 Tage

Ganz einfach sage ich nur: Danke für diesen Beitrag. Von ganzem Herzen ... danke.

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Firestar
Vor 2 Wochen 3 Tage

Was für eine grandiose Rede! Mir geht es genau umgekehrt: Ohne Kinder fühle ich mich häufig alles andere als gut. Ich habe zwar Neffen, Nichten und Großneffen. Aber eigene Kinder zu haben, ist unbezahlbar!

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Katharina
Vor 2 Wochen 3 Tage

Danke, liebe Maria, für dieses bewegende, starke und so wahrhaftige Plädoyer!!!!!! ♥️

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Angie
Vor 2 Wochen 3 Tage

Ein ganz wunderbarer Artikel! Als Mutter von drei fast erwachsenen Kindern kann ich dem nur voll und ganz zustimmen. Von Herzen DANKE dafür!

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Yobo
Vor 2 Wochen 4 Tage

Liebe Maria, vielen Dank für dieses wunderbare, ermutigende und hoffnungsschenke Zeugnis. Ein hervorragender Artikel. Großartig!
Ein Dank an alle Mütter, die jeden Tag ihr Bestes geben und die wahren Helden unserer Gesellschaft sind. Ihr seid toll!

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Kristijan Aufiero
Vor 2 Wochen 4 Tage

Dieses „Plädoyer“ ist so spektakulär wie singulär – und es ist zukunftsweisend! Genau hier fängt die Erneuerung der Kultur Europas an, die stets eine Kultur des Lebens war: Indem wir wieder selbstbewusst und aufrecht – ohne uns im nächsten Satz gleich wieder zu entschuldigen – die Wahrheit über Mann und Frau, über Ehe und Familie sagen und schreiben. Indem wir uns wieder an die einzigartige Würde und den unbedingten Wert der Familie, von Müttern und Vätern erinnern und aussprechen, was in der allgegenwärtigen Unkultur und Dekadenz geradezu verpönt ist: KINDER SIND EIN GESCHENK UND EIN SEGEN GOTTES – für ihre Eltern und ihre Geschwister, für ihre Großeltern, ihre Tanten und Onkel, für ihre Nachbarn… und für jeden von uns, der an einem Kinderwagen, einem Spielplatz oder einem Pausenhof vorbeiläuft, einen Augenblick inne hält und dem Leben lauscht. Und ich kann und will es mir nicht verkneifen: Derart GROßARTIGE Texte findet man fast nur noch bei corrigenda.online! Einfach HERRLICH – genau dafür wurde dieses Online-Magazin geschaffen! Danke, liebe Maria, für diesen ganz großen Wurf!!!

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Bettina Hofer
Vor 2 Wochen 4 Tage

Toller Beitrag, der das Spannungsverhältnis zwischen Strapazen und Glück des Mutterseins auf den Punkt bringt. Danke ❤️

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Andreas Graf
Vor 2 Wochen 4 Tage

Kardinal Caffarra, der erste Präsident des Päpstlichen Instituts Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie, schrieb Sr.Lucia von Fatima einen Brief und bat sie um ihr Gebet. Sie antwortete ihm in einem langen handgeschriebenen Brief: "Der Endkampf zwischen dem Herrn und dem Reich Satans wird über die Familie und die Ehe stattfinden. Haben Sie keine Angst, fügte sie hinzu, denn jeder, der für die Heiligkeit der Ehe und der Familie wirkt, wird immer und auf jede nur erdenkliche Weise bekämpft und angefeindet werden, weil das der entscheidende Punkt ist." In Epheser 6, 12-17 lesen wir: "Wir kämpfen ja nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen dämonische Mächte und Gewalten, gegen die Weltherrscher der Finsternis, gegen die bösartigen Geistwesen in der unsichtbaren Welt." Nein, die "Kultur des Todes" behält nicht das letzte Wort. Danke Mama! Vielen Dank an die Autorin für das Plädoyer zur Kultur des Lebens.

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Veritas
Vor 2 Wochen 4 Tage

Ich unterschreibe – als Mann – jedes dieser Worte! Solange es Frauen wie Maria Nagele und die vielen unbekannten Mütter gibt, die mit liebe, Fürsorge und dem Bewusstsein um die Wichtigkeit ihrer Aufgabe ihre Kinder großziehen, ist noch Hoffnung.