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Krisen und Chancen

Europas Gnadenfrist läuft ab

Blickt man aus heutiger Perspektive auf die vergangenen sieben Jahrzehnte der europäischen Geschichte zurück, dann erscheint es einem, als habe ein gütiges Schicksal einem Kontinent und einer Kultur, die ihren historischen Zenit längst überschritten hatten, noch einmal eine letzte Blüte gewährt, bevor der eisige Winter des endgültigen Niedergangs einsetzte. Europa, das sich in zwei furchtbaren Kriegen selbst fast völlig zerstört hatte, wurde noch einmal eine Gnadenfrist gewährt. 

Während das lange 19. Jahrhundert etwa von den 1770/80er Jahren an, als sich die asiatischen Reiche im machtpolitischen Wettbewerb zunehmend als unterlegen erwiesen, bis 1918 als das eigentlich europäische Jahrhundert der Weltgeschichte gelten kann, hatte schon der Erste Weltkrieg diese Dominanz erheblich erschüttert. Frankreich und England konnten den Krieg nur dank amerikanischer Hilfe für sich entscheiden. Der Zweite Weltkrieg mit seinen ungeheuren Zerstörungen und Verbrechen leitete dann endgültig den Niedergang Europas ein. Die eigentlichen Sieger waren die USA und die UdSSR.

Großbritannien konnte zwar 1945 mit amerikanischer Hilfe noch einmal am Tisch der Sieger Platz nehmen, sein Imperium aber nicht mehr behaupten, zumal dafür die Unterstützung der USA fehlte. Noch kritischer war zunächst die Lage Frankreichs, das sich aus eigener Kraft nicht von der deutschen Besatzung hatte befreien können. Was Deutschland betraf, so wurde es durch den selbst herbeigeführten Krieg, der auch moralisch einem Selbstmord ähnelte, weitgehend zerstört.

Der Verfallsprozess begann in den 1980er Jahren

Hätten die USA und Großbritannien im Kalten Krieg nicht Westdeutschland als Verbündeten benötigt, wäre Deutschland als eigener Staat vielleicht für immer spurlos von der Landkarte verschwunden. So aber erlebten nicht nur die Bundesrepublik, sondern große Teile Westeuropas ab den 1950er Jahren einen großen wirtschaftlichen Aufschwung, der sich mit wachsender politischer Stabilität im Rahmen liberaler Demokratien verband; eine Erfolgsgeschichte, auf die man in der Tat mit einer gewissen Genugtuung zurückblicken kann. 

Wirtschaftlich wurden jedoch angesichts einer nachlassenden ökonomischen Dynamik und steigender Kosten des Sozialstaates schon in den späten 1980er Jahren die ersten Krisensymptome in den Kernländern Kontinentaleuropas, darunter auch in Westdeutschland, sichtbar. In Großbritannien waren sie schon viel früher aufgetreten, so dass die 80er Jahre sich hier vor allem durch eine Deindustrialisierung auszeichneten, die sich als irreversibel erweisen sollte.

Auch das humanistische Bildungsideal ging verloren

Dennoch, auch gesellschaftlich und kulturell war die Nachkriegszeit zunächst eine Epoche der gesellschaftlichen und kulturellen Rekonsolidierung. Obwohl die bürgerlichen Eliten sich in Deutschland und Italien zum Teil durch eine zumindest zweideutige, wenn nicht oft sogar affirmative Haltung gegenüber der Diktatur diskreditiert hatten, konnten sie ihre kulturelle Hegemonie zunächst nach dem Krieg behaupten, und – vielleicht noch wichtiger – auch die Kirchen erlebten in westeuropäischen Ländern eine Phase der relativen Stabilisierung ihres gesellschaftlichen Einflusses, zumindest galt das für die unmittelbare Nachkriegszeit.

Auch noch in den 1970er Jahren wäre es schwer gewesen, den rapiden Niedergang, der mittlerweile auch Züge einer Selbstdemontage annimmt, vorauszusehen, der sich in den letzten 20 Jahren recht deutlich manifestiert, und in absehbarer Zeit die Kirchen in Europa ganz marginalisieren könnte.

Mit der weitgehenden Entchristlichung Europas geht den meisten Menschen auch der Zugang zur Geschichte und zur kulturellen Tradition Europas, die eben über sehr lange Zeit christlich geprägt war, verloren, oft in ganz radikaler Weise, zumal das konkurrierende säkular-humanistische Bildungsideal seine Strahlkraft auch weitgehend verloren hat.

Die sozialen Eliten, die es tragen könnten, gibt es in den meisten europäischen Ländern schlechterdings nicht mehr, sie haben sich aufgelöst, in Deutschland wohl noch rascher und kompletter als beispielsweise in Frankreich, wo auch der Stolz auf die eigene Sprache, Literatur und Kunst noch nicht ganz verschwunden ist.

Mit dem Fall des Kommunismus schien es keinen äußeren Feind mehr zu geben

Viele der Verfallsprozesse, die heute Europa heimsuchen, deuteten sich schon in den 1980er Jahren, auch jenseits des Wirtschaftlichen an, aber die Vorzeichen der späteren Krise wurden weitgehend ignoriert. Ein wichtiger Faktor war hier, dass es nach 1989/90 plötzlich keine äußeren Feinde mehr zu geben schien. 

Der Kommunismus war zusammengebrochen, und der politische Islam wurde noch nicht als wirkliche Bedrohung wahrgenommen. Im Gegenteil, mit der Aufhebung der Teilung des Kontinents schien das vereinte Europa endlich wieder auf der Seite der Gewinner der Geschichte zu stehen. Die Folge war jedoch, dass sich eine enorme Hybris ausbreitete, so erscheint es einem jedenfalls im Rückblick. 

Diese Hybris zeigte sich in fast allen Politikbereichen. Sicherheitspolitisch verließ man sich ganz darauf, dass man nie wieder einen ernsthaften äußeren Gegner werde abwehren müssen. Nicht alle europäischen Länder verschrotteten ihre Streitkräfte so gründlich wie Deutschland, aber eine konventionelle Territorialverteidigung mit Panzern, Artillerie und Luftabwehr könnten auch die Armeen Frankreichs und Großbritanniens nicht wirklich im nötigen Umfang leisten.

EU-Richtlinien breiten sich aus

Auf EU-Ebene gab man sich nicht nur ein Asylrecht, das in der Praxis jede Form von Migrationskontrolle weitgehend unmöglich macht, sondern beschloss auch eine europäische Staatsgründung durch die Hintertür, denn nichts anderes war die Einführung des Euro.

Da man die Wähler in den meisten europäischen Ländern nicht davon überzeugen konnte, dass die Abschaffung der Nationalstaaten eine gute Idee sei, schuf man mit der gemeinsamen Währung einen indirekten Zwang zur Verlagerung immer weiterer Kompetenzen nach Brüssel. So zumindest war der Euro sicherlich von Politikern wie Jacques Delors, von 1985 bis 1995 EU-Kommissionspräsident, konzipiert worden, während es dem französischen Präsidenten François Mitterand wohl eher darum ging, eine dauerhafte währungspolitische Hegemonie Deutschlands in Europa zu verhindern. 

Nur ging der Plan einer europäischen Staatsgründung ohne wirklichen Konsens der betroffenen Bürger nicht auf und wird wohl auch nie aufgehen, so dass man dann am Ende nur eine Haftungsgemeinschaft ohne durchsetzbare Regeln und mit ständigen strukturellen Konflikten zwischen den Defizitländern und den Ländern mit – noch – leidlich solider Haushaltsführung hat.

Erfolgsmodell „liberale westliche Demokratie“

Letztlich wurde in Europa zwischen 1990 und der ersten fundamentalen Krise, der Finanzkrise der Jahre 2007/08, vor allem eine Schönwetterpolitik betrieben, die auf der Annahme beruhte, nichts könne das Erfolgsmodell „liberale westliche Demokratie“ jemals wieder in Frage stellen. Die Weltgeschichte schien ihr finales Ziel erreicht zu haben, wie dies ein amerikanischer Politikwissenschaftler, dessen Namen man besser vergisst, in den 1990 Jahren ja auch behauptete.

Auch nach der Finanzkrise wachte man nicht wirklich auf. Das geschieht erst jetzt und auch das nur sehr allmählich, da sich Europa nun auch äußerlich wieder durch eine feindliche Macht elementar bedroht sieht. Im Grunde genommen ist der alte Kontinent jetzt mit einer Polykrise konfrontiert: Angesichts der akuten Bedrohung durch Russland muss man sich erneut wie im Kalten Krieg der Gefahr eines Krieges stellen, kann sich dabei aber anders als früher nicht mehr ohne Einschränkungen auf den Schutz der USA verlassen, die heute Asien die Priorität gegenüber Europa geben. Das gilt in der Tendenz selbst für die Demokraten, nicht nur für Donald Trumps Republikaner.

Die sicherheitspolitischen Herausforderungen sind also enorm, die Lage Europas ist prekär. Aber das ist nur ein Teil der gegenwärtigen Polykrise. Wirtschaftlich ist die EU gegenüber den USA seit der Finanzkrise in ihrer Leistungskraft deutlich zurückgefallen, was zwar auch durch die Demografie bedingt ist, aber sicher ebenso durch die verfehlte Währungsunion mit ihrer Tendenz, die Fehlallokation von Ressourcen zu begünstigen.

Deutsch-französisches Verhältnis auf dem Tiefpunkt

Man sollte meinen, dass die Länder der EU angesichts der essenziellen Bedrohung durch eine feindliche Macht besser als in der Vergangenheit kooperieren würden. Aber eher ist das Gegenteil der Fall, besonders wenn man auf das deutsch-französische Verhältnis blickt, das zurzeit auf einen absoluten Tiefpunkt zusteuert.

Alte Interessenkonflikte, die nie ganz verschwunden waren, werden nun wieder virulent. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) fehlt jedes Verständnis und Interesse für Frankreich, während Präsident Emmanuel Macron in einer EU ohne Großbritannien und mit einem deutlich geschwächten Deutschland die Stunde gekommen sieht, alte französische Hegemonialansprüche zu erneuern, die sicher auch leichter durchzusetzen wären, wenn sich die USA am Ende ganz von Europa abwenden würden. Das aber führt zu erheblichen Friktionen.

Vorschau Emmanuel Macron (l.) und Olaf Scholz
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (l.) strebt danach, alte französische Hegemonialansprüche zu erneuern. Bundeskanzler Olaf Scholz fehlt wiederum Verständnis und Interesse für Frankreich

Auf unterschiedliche Weise sind dabei die beiden wichtigsten Kernstaaten der EU nur noch sehr begrenzt handlungsfähig. In Deutschland brechen die Grundlagen des Wohlstands zunehmend weg, auch wegen eklatanter politischer Fehlentscheidungen. Außerdem liegt praktisch die gesamte Ostpolitik, die Deutschland seit den frühen 1970er Jahren betrieben hat, in Trümmern, während in Frankreich die Staatsschulden immer mehr außer Kontrolle zu geraten drohen, so dass für das Land am Ende nur eine radikale Schuldenvergemeinschaftung in der Eurozone als Lösung bleibt, die aber den Konflikt mit Deutschland massiv verschärfen wird und jetzt schon verschärft.

Wenn die Europäische Union jemals wieder halbwegs handlungsfähig werden soll, wird der Anstoß dafür wohl von anderen Ländern ausgehen müssen, nicht von Deutschland oder Frankreich, sondern vielleicht von Polen und den Skandinaviern, die eher bereit sind, eine realitätsbezogene Politik, nicht zuletzt auch mit Blick auf die unkontrollierte Immigration, aber auch in militärischen Fragen zu betreiben.

Europa kennt seine Kultur nicht mehr

Es bleibt dennoch das Problem, dass Europa eigentlich nicht mehr weiß, wofür es überhaupt steht. Das war in den unmittelbaren Nachkriegsjahrzehnten noch anders. Der damalige, noch relativ ungebrochene Anspruch der Europäer auf kulturelle Überlegenheit nicht nur gegenüber den früheren Kolonien, sondern im Grunde genommen auch gegenüber den USA, mag aus heutiger Sicht anmaßend erscheinen, aber er leistete auch seinen Beitrag dazu, die Europäer nach der Katastrophe des Krieges wieder aufzurichten und ihnen Hoffnung und Orientierung im Chaos zu geben.

Heute hingegen herrscht die Logik der Selbstdemontage vor. Während man den „Anderen“, etwa den Repräsentanten des „globalen Südens“, einen nicht verhandelbaren Anspruch auf die Bewahrung ihrer eigenen Kultur zuspricht, wird die Existenz einer spezifisch europäischen oder gar nationalen Kultur entweder geleugnet oder aber diese Kultur wird als Ursprung alles Bösen dargestellt.

In Großbritannien warnen mittlerweile Museen ihre Besucher selbst vor Landschaftsbildern des 19. Jahrhunderts, weil diese geschaffen wurden, so die Kuratoren, um ein Gefühl nationaler Identität zu erzeugen, die alle Fremden ausgeschlossen und damit diskriminiert habe – und jetzt überwunden werden müsse. Wenn selbst Landschaftsmalerei oder womöglich gar – auch solche Stimmen gibt es – die heimische Landschaft selbst als toxisch gelten, weil sie ein Ausdruck von „white supremacy“ seien, dann ist nicht mehr viel zu retten.

Kann Europa wieder ein kulturelles und intellektuelles Zentrum werden?

Die Gnadenfrist, die Europa nach 1945 gewährt wurde, läuft jetzt ab. Ein weiterer Bedeutungsverlust ist schon aus wirtschaftlichen und demografischen Gründen unvermeidlich. Noch besteht aber für Europa eine gewisse Chance, in der Welt zumindest als kulturelles und intellektuelles Zentrum eine gewisse Rolle zu spielen, wenn das schon machtpolitisch nicht mehr möglich ist.

Das aber setzt voraus, dass man das eigene Erbe annimmt und die eigenen Traditionen – und dazu gehört natürlich ganz zentral auch das Christentum – mit einem gewissen Selbstbewusstsein verteidigt, was eine Kritik an problematischen Aspekten nicht ausschließt. 

Wenn wir Europäer uns dazu nicht durchringen können, dann können wir uns auch die Bemühungen um eine glaubwürdige militärische Verteidigung gegen äußere Aggressoren sparen, denn die Frage, wofür wir kämpfen sollen, ließe sich gar nicht mehr überzeugend beantworten. Nur „Vielfalt“, Toleranz und multikulturelle Beliebigkeit reichen dann als schützenswerte Güter wohl doch nicht ganz. 

Vielleicht führt die Bedrohung durch Russland ja doch zu einer solchen Wende. Der sonst maßgebliche Kulturrelativismus, der sich in den vergangenen 20 bis 30 Jahren durchgesetzt hat, scheint in diesem Kampf jedenfalls außer Kraft gesetzt zu sein, da Russland neuerdings, gerade auch aus Sicht der linksliberalen Eliten, die bis gestern noch jeden „Eurozentrismus“ lautstark verdammten, als ein Land mit einer zutiefst fremden Kultur erscheint, die mit europäischen Werten nur schwer vereinbar ist.

Da mag dann oft sogar eine überzogene und ungerechte Dämonisierung der russischen Kultur mitschwingen, aber immerhin läge hier ein Ausgangspunkt für eine konstruktive Auseinandersetzung mit den eigenen Traditionen. Vielleicht stellt man sich am Rande des Abgrunds dann doch der Aufgabe, diese in kritischer Aneignung zu bewahren. Mehr bleibt uns wohl nicht als Hoffnung.

 

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Kommentar
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Stiller Leser
Vor 3 Wochen

Danke, Herr Prof. Asch, für diese luzide Analyse, auch wenn sie etwas deprimierend scheinen mag, so ist sie doch realistisch.

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Ewa Thompson
Vor 1 Woche 6 Tage

The article ignores a dramatically different route that non-Germanic Central Europe was obliged to travel owing to, among others, German and Russian imperialism. The author ignores the interpretations of history that disagree with the German habit of instructing rather than presenting one's views as a starting point for discussion, Poland is now the most Catholic country in Europe, the present govt notwithstanding. Ukraine is waking up to important statehood. Non-Germanic Central Europe is the hope of Europe. I talked about these matters at the Angelicum in Rome in 2022 (https://www.youtube.com/watch?v=yoLVUDCyQBIS) and on many other occasions.

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Josef H.
Vor 1 Tag 19 Stunden

„Kann Europa wieder ein kulturelles und intellektuelles Zentrum werden?“ fragt der Autor zu Recht. Die Antwort wird wohl lauten: Sicher nicht, wenn dies einhergeht mit einer „Dämonisierung der russischen Kultur“, was Prof. Asch ebenfalls zu Recht konstatiert. Denn die europäische Kultur ist wesentlich geprägt von der russischen. Die gegenwärtig abwegige und kriegsblinde Gleichsetzung von Putin und Russland ist Ausdruck kultureller Ignoranz. Sie zu überwinden setzt voraus, sich nicht an Talkshows der ÖR Medien und den dort geäußerten Meinungen zu orientieren.

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M van Ooyen
Vor 1 Woche 6 Tage

Sehr konzise Beschreibung der Verhältnisse; und kurz und bündig.

Die Selbstverachtung der Deutschen impliziert auch die ihrer Umgebung; daher der Affekt auch gegen den stärker widerständigen Osten Europas.

Sogar in ihrem negativen moralischen Avantgardismus lassen sich die Deutschen nicht übertreffen. Deswegen können sie auch nur wenig Widerstand mobilisieren gegen Zumutungen der EU, die in ähnliche Richtungen gehen. Lieber schränken sie, siehe das fatale Gespann Faeser/Haldenwang, auch noch die eigene Meinungsfreiheit unter allerlei herheigezerrten Vorwänden ein. Auf dass alles noch heilloser werde.

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Ewa Thompson
Vor 1 Woche 6 Tage

The article ignores a dramatically different route that non-Germanic Central Europe was obliged to travel owing to, among others, German and Russian imperialism. The author ignores the interpretations of history that disagree with the German habit of instructing rather than presenting one's views as a starting point for discussion, Poland is now the most Catholic country in Europe, the present govt notwithstanding. Ukraine is waking up to important statehood. Non-Germanic Central Europe is the hope of Europe. I talked about these matters at the Angelicum in Rome in 2022 (https://www.youtube.com/watch?v=yoLVUDCyQBIS) and on many other occasions.

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Stiller Leser
Vor 3 Wochen

Danke, Herr Prof. Asch, für diese luzide Analyse, auch wenn sie etwas deprimierend scheinen mag, so ist sie doch realistisch.