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Traktat über unsere schädlichen Lebenslügen

Sex und Ehe sind wie Feuer und Herd

In den Schulbüchern meiner Kinder wird Sex als etwas dargestellt, das völlig losgelöst von jeglicher Bindung stattfindet. Die einzige Voraussetzung für Sex ist, dass er einvernehmlich stattfindet, und man soll sich vor Geschlechtskrankheiten und ungewollter Schwangerschaft schützen. Ansonsten spielt es keine Rolle, wer mit wem wann, warum und wie oft Sex hat.

Diese Vorstellung von Sex hat sich heute allgemein durchgesetzt, sie wird in der Unterhaltungsindustrie transportiert und hat das Leben der Menschen vollkommen erfasst. Innerhalb von nur wenigen Jahrzehnten war es möglich, eine derart grundlegende Sache fundamental umzuwerten. Das sollte aufhorchen lassen!

Sex auszuleben, gehört im vorherrschenden Menschenbild zur Entfaltung der Persönlichkeit; man hat angeblich ein Recht darauf; es ist Teil der menschlichen „Freiheit“. Doch schauen wir uns die Früchte dieses Menschenbildes einmal genau an.

Die Konsequenzen solcher Freiheit sind brutal

Vor hundert Jahren war die Ehe noch eine Institution, die man nicht in Frage gestellt hat. Männer trugen Verantwortung für die gesamte Familie, sie hatten Autorität über ihre Frau und die Kinder. Frauen lebten ihre Emotionen nicht zügellos aus, und man erwartete von ihnen sexuelle Zurückhaltung. Vor hundert Jahren war man sich der sozialen und biologischen Realität noch bewusst.

Auch heute wird das Leben bestimmt durch soziale und biologische Tatsachen, doch man hat das vernebelt. Den Frauen wird eingeredet, dass sie tun könnten, was immer sie wollen und wann immer sie es wollen. Sie sind nun aber auf sich allein gestellt und tragen die Konsequenzen dieser „Freiheit“ mit voller Brutalität. Die Ehe sichert eine Frau nicht mehr ab, daher erscheint es ratsam, sich nicht mehr in jungen Jahren auf eine Ehe einzulassen, deren Erfolgsaussichten stark gesunken sind, sondern stattdessen auf Unabhängigkeit zu setzen und eine eigene Karriere anzustreben.

Frauen sind heute, verstärkt durch die „sozialen“ Medien und ihre Möglichkeiten, sexuell schon seit frühester Jugend aktiv. In der Regel ist es für Frauen nicht schwer, einen Sexualpartner zu finden. Eine durchschnittliche Frau wird heute mit 25 Jahren das Pensum an Sexualpartnern des gesamten Lebens ihrer Großmutter haushoch übertrumpfen.

Ein durchschnittlicher Mann hätte eine durchschnittliche Frau geheiratet

Ein durchschnittlicher Mann, nennen wir ihn Ulrich, hätte vor 100 Jahren eine durchschnittliche Frau, nennen wir sie Gertrud, geheiratet und mit ihr ein familiäres Leben aufgebaut. Damals hätte Ulrich sich nicht so anstrengen müssen wie heute, um eine Frau zu gewinnen, und er hätte eine feminine, anziehende, freundliche, loyale, natürliche und gesunde Frau bekommen.

Die moderne Frau wird Ulrich dagegen keines Blickes würdigen, da sie in der Illusion lebt, ihn nicht zu brauchen und etwas ganz Besonderes zu sein – wie die Frauen in den Filmen und Serien und in den „sozialen“ Medien. Heute lebt Gertrud in der Illusion, gefüttert mit Bildern der Unterhaltungs- und Werbeindustrie und getragen von den Kräften des Egos, die nun komplett freigesetzt sind.

Wenn Gertrud attraktiv ist, hat sie heute Zugang zu gesellschaftlichen Kreisen, zu denen ein Mann nur Zugang hat, wenn er über viele Jahre dafür hart gearbeitet hat. Gertrud hat Zugang zu Männern, die vor hundert Jahren nie an sie herangetreten wären. Da sie eingeredet bekommt, eine Göttin zu sein, wird sie ein Leben anstreben, das diesem Selbstbild entspricht und wo immer möglich Affären mit Alphamännern beginnen. Sie lebt ihre sexuelle Macht aus, die ihr auf magische Weise goldene Türen öffnet. Dabei übersieht sie aber die Tatsache, dass diese sexuelle Macht nur von kurzer Dauer und sie leicht ersetzbar ist durch eine Vielzahl anderer Frauen, die mindestens genauso anziehend sind.

Früher wäre die noch alleinstehende Frau nicht mit dem Alphamann ins Bett gegangen

Vor hundert Jahren wäre Gertrud die Frau von Ulrich gewesen, und der Alphamann hätte sie nicht angerührt, weil die Ehe eine unantastbare Institution war und es noch Formen von Sittlichkeit gab. Vor hundert Jahren wäre auch die noch alleinstehende Gertrud nicht mit dem Alphamann in die Kiste gesprungen, denn das hätte ihren Wert gesenkt und ihre Aussichten auf eine gute Ehe verschlechtert. Sexuelle Aktivität einer Frau ist und bleibt etwas anderes als sexuelle Aktivität eines Mannes.

Gertrud verausgabt sich also mit Alphamännern, bis sie verbraucht ist. Die Frauen rangeln sich um die begehrenswertesten Männer, daher geht Ulrich, der genauso durchschnittlich ist wie Gertrud, leer aus. Eine große Zahl junger Männer lebt heute zwangsläufig zölibatär, weil sie keinen Zugang mehr zu Frauen haben. Eine recht kleine Zahl an Männern ist dagegen sexuell aktiv mit Gertrud und all jenen Frauen, die über den Verteilungsmechanismus der Ehe eigentlich mit Ulrich, Herbert oder Thomas eine Familie gegründet hätten. Doch weil diese kleine Zahl von Männern einen Maserati und eine schicke Penthouse-Wohnung haben und Gertrud „emanzipiert“ ist, kommen sie in den Genuss von Gertruds Intimität.

In dieser Welt redet man von Gleichheit, doch mit der Abschaffung der Ehe hat man auch die Gleichheit abgeschafft, nämlich die gleichen Chancen auf Liebe. Die Ehe ist der Mechanismus, der es allen Menschen ermöglicht, eine Familie zu gründen, doch eine Familie können nur noch jene Männer gründen, die einen Status erlangt haben, der Frauen anlockt, und die genug Geld haben, um finanzielle Einbußen durch eine Frau und Kinder abzufedern.

Bauarbeiter (im Bild), Fabrikarbeiter, Schuhverkäufer, Busfahrer – ihnen allen wäre es früher ein Leichtes gewesen, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Heute passen solche Männer nicht ins Selbstbild der mit falschen Narrativen gefütterten Frau.
Bauarbeiter (im Bild), Fabrikarbeiter, Schuhverkäufer, Busfahrer – ihnen allen wäre es früher ein Leichtes gewesen, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Heute passen solche Männer nicht ins Selbstbild der mit falschen Narrativen gefütterten Frau.

Ein Fabrikarbeiter, ein Bauarbeiter, ein Schuhverkäufer, ein Busfahrer – solche Männer passen nicht ins Selbstbild einer selbstermächtigten Göttin, obwohl sie die Gesellschaft am Laufen halten. Jene Alphamänner mit verführerischem Status dagegen können sich so viele Sexualpartnerinnen zulegen, wie sie wollen, und natürlich ist es der Alphamann, der jetzt die Regeln bestimmt. Was ist daran denn nun die vielgelobte „Emanzipation“?

Wenn man Frauen jahrzehntelang erklärt, dass sie sich selbst verwirklichen sollen

Ein genauerer Blick auf die sexuelle Freiheit zeigt also: Es handelt sich nicht um Freiheit, sondern stattdessen hat sich die Ungleichheit nicht nur zwischen Mann und Frau, sondern zwischen allen Menschen vertieft.

Viele Frauen halten sich heute für eine Göttin, sie sind dazu angehalten, ein positives Selbstbild zu haben, selbstzentriert zu sein und sich zu überschätzen. Eine Frau, die freundlich, bescheiden, helfend und loyal ist, wird man kaum noch finden, denn das gilt als unemanzipiert. Stattdessen wird man eine Menge Frauen finden, die chaotisch sind, manipulativ, unecht, unruhig, aggressiv, bevormundend, herrisch usw. Wenn man Frauen jahrzehntelang erklärt, dass sie sich selbst verwirklichen sollen, dass sie sich nicht unterdrücken lassen dürfen, dass sie mindestens so geeignet sind wie der Mann, dann können sie keine Bindung zu einem Mann aufbauen, ohne mit ihm in einen Streit um Macht zu treten.

Diese jungen Frauen streben nun danach, ihre Karriereziele zu erreichen, nebenbei leben sie sich sexuell mit wechselnden Partnern aus. Frauen, die sich auf das sexuelle Spiel einlassen, sind beschädigte Frauen. Und wenn sie es noch nicht sind, dann werden sie beschädigt sein, wenn sie mit den sexuellen Spielen fertig sind. Wenn sie über 30 sind, stellen sie fest, dass es sehr schwer ist, einen guten Ehemann zu finden. Es haben sich Altlasten, Traumata, Ängste, Fehlverhalten und Störungen angesammelt, ganz zu schweigen von Kindern aus früheren Beziehungen. Die Anziehungskraft der Frau hat nachgelassen, und der Lebenswandel hat ihre Persönlichkeit in einer Weise geprägt, die sie für jene Männer unattraktiv macht, die sie sich wünscht.

Eine Frau hat wenige Jahre, sich an einen Mann zu binden

Die Aufgabe der Ehe als unauflösbare Institution hat aus dem Sex eine Ware gemacht. Frauen werden benutzt, solange sie jung und ansehnlich sind. Danach schwindet ihr Wert. Die Konkurrenz unter den Frauen ist enorm, der Materialismus dieser Lebensweise wiegt bleischwer, und natürlich bringt eine solche Welt keine stabilen Familien oder gar gesunde Kinder hervor. Wir sehen es heute an den Berichten aus den Schulen, an den Statistiken über psychische Erkrankungen, Süchte und Störungen, wir sehen es an den Daten zu Eheschließungen und Scheidungen.

Dennoch wird den Frauen dieses Lebensmodell weiterhin schmackhaft gemacht. Zahllose Filme und Serien zeigen beispielsweise mittelmäßige ältere Frauen, die trotz Kindern aus früheren Beziehungen die große Liebe finden.

Die Emanzipation ist eine Lüge. Eine Frau hat wenige Jahre Zeit, sich an einen Mann zu binden und mit ihm eine Familie zu gründen. Das ist heutzutage natürlich eine Lotterie. Nach diesen jungen Jahren wird es aber immer schwerer, von Risiken für einen gesunden Nachwuchs ganz zu schweigen. Für eine Frau wäre es also empfehlenswert, statt diese wichtigen Jahre mit bindungslosem Sex zu vergeuden, zuerst all ihre Kraft in die Gründung einer Familie zu stecken, sich darauf vorzubereiten, einem Mann eine Hilfe zu sein und auch in schwierigen Zeiten loyal an seiner Seite zu stehen und auf seine Bedürfnisse zu achten.

Die Schulbücher lügen die Jugendlichen an

Die Schulbücher lügen die Jugendlichen an. Sie verschleiern die harte Realität, die insbesondere auf die „gleichberechtigte“ Frau zukommt in einer Welt scheinbarer „Freiheit“. Die Filme und Serien lügen die Frauen an, sie verschleiern die Schattenseiten der Selbstverwirklichung und sind lediglich Marketinginstrumente eines Lebensstils, von dem nur die mächtigen Männer profitieren. Doch das Familienleben wird belastet und zerstört, und besonders die Kinder und die älteren Frauen leiden darunter.

Ohne den Schutz durch die Ehe werden die Altersheime voll von Verbitterung und Einsamkeit sein. Ohne den Schutz durch die Ehe werden wir verstörte Kinder ohne Realitätssinn, ohne Erziehung, ohne Ordnung auf die Welt loslassen.

Wir müssen diese Freiheit als Lüge enttarnen und uns die Ehe wieder neu erkämpfen als Bollwerk und Lebensraum echter Liebe zwischen einem Mann und einer Frau und ihren gemeinsamen Kindern!

 

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Kommentare

Comment

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Kommentar
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Ingrid Grenzmann
Vor 1 Monat 2 Wochen

Ich bin eine alte Frau, und habe 43 Jahre in einer glücklichen Ehe gelebt, bis mein Mann starb. Ich fühlte mich geborgen und glücklich. Mein Mann hat nie versucht, mich zu unterdrücken. Die heutigen jungen Frauen sind oft nervös und hektisch. Sie gehen kurzfristige Verbindungen ein, die sie Früh lösen, weil der Mann sie nicht glücklich macht. Dann die nächste Beziehung usw. Sie begreifen nicht, dass zum Glück immer 2 gehören. Irgendwann sind sie verbraucht, haben mehrere Kinder aus verschiedenen Beziehungen. Wenn sie zwischenzeitlich nicht Karriere gemacht haben, führen sie ein schwieriges Leben, oft verbunden mit finanzieller Not

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Dr. Wolfgang Näser
Vor 1 Monat 2 Wochen

Liebe, verehrte Facebook-Freundin Beile Ratut, Sie haben mir aus der Seele gesprochen, ich danke Ihnen für Ihre freimütigen, kritischen Worte. Ihre Kinder können stolz auf Sie sein. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie aus ganzem Herzen alles Liebe und Gute.

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Wiesler
Vor 1 Monat 2 Wochen

Vielem kann ich zustimmen, aber hierzu hätte ich gern eine Begründung:
„Wenn man Frauen jahrzehntelang erklärt, dass sie sich selbst verwirklichen sollen, dass sie sich nicht unterdrücken lassen dürfen, dass sie mindestens so geeignet sind wie der Mann, dann können sie keine Bindung zu einem Mann aufbauen, ohne mit ihm in einen Streit um Macht zu treten.“

Es geht hier wohl um den Berufsweg der Frau. Warum ist eine Frau, die einen Beruf anstrebt und ausübt, den sie will, danach in einem Machtkampf mit dem Mann?
Oder ist es anders gemeint? Vielleicht weiß hier jemand weiter?

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Hanns J. Bepunkt
Vor 1 Monat 2 Wochen

Bravo! Eine messerscharfe Analyse der heutigen Relation beider Geschlechter. Grossartig auf den Punkt gebracht.

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Ingrid Grenzmann
Vor 1 Monat 2 Wochen

Ich bin eine alte Frau, und habe 43 Jahre in einer glücklichen Ehe gelebt, bis mein Mann starb. Ich fühlte mich geborgen und glücklich. Mein Mann hat nie versucht, mich zu unterdrücken. Die heutigen jungen Frauen sind oft nervös und hektisch. Sie gehen kurzfristige Verbindungen ein, die sie Früh lösen, weil der Mann sie nicht glücklich macht. Dann die nächste Beziehung usw. Sie begreifen nicht, dass zum Glück immer 2 gehören. Irgendwann sind sie verbraucht, haben mehrere Kinder aus verschiedenen Beziehungen. Wenn sie zwischenzeitlich nicht Karriere gemacht haben, führen sie ein schwieriges Leben, oft verbunden mit finanzieller Not

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Isis Alina Klinken
Vor 1 Monat 2 Wochen

Die Mutter ist ja durch die Biologie viel intensiver an das Kind gebunden, als der Vater es überhaupt sein kann. Natürlich ist es je nach körperlichen Anforderungen manchmal theoretisch möglich, bis kurz vor der Geburt zu arbeiten, aber ein Kind braucht auch intensive Betreuung in den ersten Lebensjahren. Es kann nicht gut für das Kind sein, schon früh in die Krippe zu kommen. Daher sollte Sex auch für die Ehe reserviert sein, da können Mann und Frau nämlich optimal als Team zusammenarbeiten. „Lebensabschnittspartnerschaft“ widerspricht dem Grundkriterium von Liebe, die sich einem Menschen exklusiv hingibt.

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Dr. Wolfgang Näser
Vor 1 Monat 2 Wochen

Liebe, verehrte Facebook-Freundin Beile Ratut, Sie haben mir aus der Seele gesprochen, ich danke Ihnen für Ihre freimütigen, kritischen Worte. Ihre Kinder können stolz auf Sie sein. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie aus ganzem Herzen alles Liebe und Gute.

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Eugen
Vor 1 Monat 2 Wochen

Einer der besten Artikel über Ehe und Familie, den ich je gelesen habe!!

Kompliment!!!! Einfach nur perfekt!!

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Heilbründl
Vor 1 Monat 1 Woche

Selbst im Mittelalter schien es Frauen besser zu gehen, als Sie es heute gerne hätten. So was Übles habe ich lange nicht gelesen.

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Sprachlos - 10…
Vor 1 Monat 2 Wochen

Einen rückschrittlicheren Text habe ich selten gelesen. Sollten wir dann auch wieder einführen, dass Vergewaltigung in einer Ehe nicht existiert und Sex einfach zur „ehelichen Leistung“ gehört?
Sorgen Sie, liebe Frau Ratut, dann dafür, dass man überhaupt eine Familie ernähren kann von einem Gehalt?
Und mal weiter gedacht, schaffen wir das Wahlrecht für Frauen gleich mit ab? War ja vor knapp 100 Jahren auch noch so und schließlich hat sich die Frau gefälligst auf ihre ehelichen Pflichten zu konzentrieren. Politik könnte die Damen ablenken von der Küche und Kindererziehung.

So oder so, dieser Text behandelt ein Thema und ignoriert so gut wie alle anderen Faktoren. Schöne Meinungsmache, schlechter Journalismus.

Ach so, ja, ein Herd hat i.d.R. seit Jahrzehnten nichts mehr mit Feuer zu tun, nur so beiläufig.

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Heilbründl
Vor 1 Monat 2 Wochen

Toller Kommentar,
selbst im Mittelalter schien es Frauen besser zu gehen als Sie es gerne hätten.

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Wiesler
Vor 1 Monat 2 Wochen

Sie unterstellen der Autorin Dinge, die sie nicht sagt oder meint. Der Artikel weist darauf hin, dass viele Frauen jetzt nicht mehr mit einem „normalen“ oder durchschnittlichen Mann zufrieden sind, sondern in einen jahre- oder jahrzehntelangen Wettkampf um sehr wenige Männer treten. Und dabei die Familie versäumen.
Aber in einem Punkt gebe ich Ihnen Recht: „Sorgen Sie, liebe Frau Ratut, dann dafür, dass man überhaupt eine Familie ernähren kann von einem Gehalt?“ Inzwischen sind die Kosten einer Familie für den Mann allein nur noch selten zu stemmen.

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Isis Alina Klinken
Vor 1 Monat 2 Wochen

Die Autorin hat nicht gesagt, dass Frauen weniger wert als Männer seien und nicht arbeiten dürften. Sie hält auch die Frau nicht für den Besitz ihres Mannes. Der Mann hat genau so treu zu sein wie die Frau in einer christlichen Ehe. Es geht einfach darum,dass die Sexuelle Revolution Frauen getäuscht hat. Durch Pille und Co. sind wir zu allzeit verfügbaren Sexobjekten geworden. Die Ehe ist heutzutage in westlichen Ländern oft nur noch ein bürgerlicher Mantel Rahmen für Flatrate-Sex mit weißem Kleid, "weil es dazugehört"

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Roger Lebien
Vor 1 Monat 2 Wochen

Exakt. Aber wenn man selber (möglicherweise) bereits aus einer disharmonischen Ehe stammt und sich dann – zusätzlich – von einem Schwarzer’schen Lesbofeminismus die eigene weibliche „Opferrolle“ hat einreden lassen, dann können sich natürlich auch mehrere toxische Determinanten fürs harmonische Geschlechterverhältnis auch mal kumulieren.

Außerdem ist es eine Generationenfrage. Unmittelbar nach dem Krieg waren viele Männer ZU DOOF eine Überweisung (ohne weibliche Hilfe) bei der Bank zu machen.

Aber sie waren auch 50 Stunden mit harter Arbeit beschäftigt und sind abends nur noch tot ins Bett gefallen.

Heute unterschreiten aber selbst erfolgreiche TikTokerinnen dieses Maß an intellektueller Unterbelichtung noch um ein Vielfaches – verdienen alleine mit A*sch und T**ten jedoch dennoch ein Vielfaches an Einkommen ggü einem hart produktiv arbeitenden Mann.

Dies BESTÄTIGT allerdings die These von Beile Ratut mehr, als dass es zur Gegenrede taugte.

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Peter M.
Vor 1 Monat 2 Wochen

Zitat: „Vor hundert Jahren war man sich der sozialen und biologischen Realität noch bewusst.“

Die Richtung wird mit diesem Ultimatum eingeleitet und zeigt damit ausdrucksstark, in welche Realität die Autorin gerne zurück möchte.
Wie geschrieben wurde, sie behandelt genau ein Thema und geht dabei nur auf umliegende Faktoren ein, die ihr für ihre These passen. Dazu liefert sie keine einzige Quelle für die angeblichen Daten, von denen sie schreibt.
Ja, es ist ein Traktat, trotzdem kann man es problemlos als haltlose Meinungsmache abstempeln, ohne jeglichen Verweis.

„Die Ehe ist heutzutage in westlichen Ländern oft nur noch ein bürgerlicher Mantel Rahmen für Flatrate-Sex mit weißem Kleid, "weil es dazugehört".“

Das war sie schon immer, mir wäre kein steinzeitlicher Ehering bekannt. Die Ehe ist ein Produkt der Kirche und hat früher bis heute viele Menschen in den Ruin getrieben. Ob es am Ehepartner lag, der einen legal vergewaltigen durfte oder weil du einen Fehler außerhalb der Ehe gemacht hast und dein Leben lang dafür geächtet wirst.

Wie gesagt, nur ein Traktat, die Gedanken einer Frau im mittleren Alter, ohne jegliche Datengrundlage.

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Isis Alina Klinken
Vor 1 Monat 2 Wochen

Dieser Beitrag ist ja auch als sozio-kulturelle Beobachtung gedacht und soll keine Doktorarbeit sein. Die Ehe wurde nicht von der Kirche erfunden, sondern existierte bereits im paganen römisch-hellenistischen Kulturraum. Dort war es so, dass die Frau Besitz des Ehemannes wurde, er Affären haben durfte und nur sie zur Treue verpflichtet war. Im Judentum waren jedoch beide zur Treue verpflichtet (siehe 9. Gebot). Daher ist die monogame jüdisch-christliche Ehe tatsächlich Befreiung für die Frau gewesen, denn dort hat der Mann die Frau zu beschützen und ist den gleichen moralischen Standards wie seine Ehefrau verpflichtet. Es gab natürlich immer wieder Missbrauch, was aufgrund der menschlichen Sündhaftigkeit so ist, aber das ist nicht der Kern dieser Art von Ehe. Vergewaltigung in der Ehe wurde nicht erlaubt - im Gegenteil wurde die Freude der Frau an der ehelichen Sexualität schon in christlicher Antike und Mittelalter/früher Neuzeit für wichtig gehalten. Bis vor einigen Jahren galt Vergewaltigung in der Ehe jedoch nicht als rechtlicher Straftatbestand in einigen staatlichen Verfassungsrechten.

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Peter M.
Vor 1 Monat 2 Wochen

Dieser Beitrag bezieht sich trotzdem auf angebliche Daten, die nicht ansatzweise behandelt oder genau benannt werden. Das ist ganz simple Meinungsmache, ich kann dir 10 Studien raussuchen, die Atomkraft analysieren und aus 9 kann ich ableiten, wenn ich das möchte und Dinge weglasse, dass Atomkraft unbedenklich ist. Es ist ganz einfache Manipulation.
Was du zur Ehe schreibst stimmt nicht, die Ehe ist wesentlich früher entstanden und war am Anfang auch nicht monogam üblich. Die heutige Ehe in Deutschland bzw. die von vor hundert Jahren ist aber extrem christlich geprägt. Nicht umsonst galt man als ein Bastard, wenn man unehelich gezeugt wurde.

Man merkt, dass du dir das alles wunderbar schön redest, wie die Autorin selber. Dass vor 100 Jahren dann umgekehrt alle gelitten haben, die Ehe ablehnen oder keinen Ehepartner haben, ist hier auch völlig egal. Getrumpft von der Aussage "Vergewaltigung in der Ehe war uncool, aber bestrafen wollte es keiner" mit dem Weglassen des Fakts, dass Sex eine eheliche Pflicht war. Dazu die Glorifizierung dessen, dass eine Frau ihren Wert schützen muss und deswegen im Zweifelsfall zwangsweise an ein Arschloch gebunden ist, weil sie sonst verachtet wird. Entschuldigung, aber das widert mich an.
Na wohl bekomm’s, Gott sei Dank denken die meisten Menschen nicht so rückschrittlich wie einige hier.