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Dass unser sexuelles Verhalten nicht nur Privatsache ist, zeigt in aufrüttelnder Weise der Fall Epstein. Es gibt Regeln, wie menschliche Liebe geht, und es gibt absolute No-gos. Wir tun gut daran, den in uns gelegten Bauplan zu achten. Um unserer selbst und um Gottes willen.
Die Schweiz ist in Schockstarre: Ein Jugendlicher setzt zur Jagd auf Juden an. Das ganze Land debattiert über die Tat. Aber nicht über das, was darunter schwelt.
Der tschechisch-österreichische Schriftsteller Milan Ráček spürte schon als Jugendlicher, dass das damalige kommunistische Regime in Tschechien immer mehr Einfluss auf sein Leben nahm. Das hat auch mit seinem Vater zu tun. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings floh Ráček in den Westen.
Alle lieben die Schweiz. Außer den Schweizern. Uns müssen andere sagen, was wir alles richtig machen. Was noch lange nicht heißt, dass wir es dann auch glauben.
Der Name des weltweit bekannten und geschätzten Kinder- und Jugendbuchautors Otfried Preußler soll nicht mehr Namenspatron eines bayerischen Gymnasiums sein. Was sind die Hintergründe? Und was sagt ein Preußler-Biograf?
Judith und ich ähneln morgens mehr der Deutschen Bahn als dem Schulgong: Wir trödeln und stecken in Gesichtsbauarbeiten. Warum wir uns trotzdem gegen einen von McKinsey optimierten Morgenablauf sträuben.
Angesichts der jüngsten Vollversammlung der deutschen katholischen Bischöfe erinnert man sich einer Antwort, die Joseph Ratzinger auf die Frage gab, weshalb die Kirche mehr und mehr zu einem parteienzänkischen Haufen von Besserwissern erodiert: weil sie die Transzendenz vergessen hat.
Wegen eines christlichen Aufklebers auf seinem Taxi muss ein aus dem Iran stammender Konvertit Bußgeld zahlen. Er erhebt Einspruch dagegen. Verletzt sein Fall die Religionsfreiheit? Corrigenda sprach mit dem Taxifahrer und einer Juristin.
Wenn ein Chip im Hirn dafür sorgt, dass Behinderte mit bloßer Gedankenkraft elektronische Geräte bedienen können, ist dann die digitale Technisierung unserer Lebenswelt nicht doch ein Segen, dachte ich bei mir, und wies den inneren Skeptiker in die Schranken.
Haben sich unser Wohlstand und die damit verbundenen sozialen Sicherungssysteme als Fluch erwiesen, der die einst so glaubensfrohen, abenteuerlustigen und erfindungsreichen Völker Europas in den Sog der Trägheit hinabzieht? Ein Essay
Zum 1. April ist es so weit: Wir können alle Vereine gründen und uns Cannabis-Tüten drehen. Karl Lauterbach sei Dank. Judith und ich bereiten uns vor. Das heißt, eigentlich dachte ich bloß laut nach.
Wohneigentum schafft dauerhafte materielle und immaterielle Bindungen. Gleiches gilt auch für langfristige Mietbeziehungen. Skizzen eines zeitgemäßen und naturverbundenen Bauens, das soziales Verantwortungsbewusstsein und Identifizierung fördert.
Wenn der Winter nicht endet, wenn die Sehnsucht nach Licht und Lachen unbändig wird, dann gibt es nur ein Rezept, das wirklich wirkt. Wir gehen in die Berge, Nebel, Schnee und Wind zum Trotz. Am Ende zeigt sich: Das Leben kann so einfach sein.