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Die spätrepublikanische römische und die gegenwärtige abendländische Gesellschaft kennen ein ähnliches Spannungsverhältnis zwischen Mitbestimmung und demokratischer Ohnmacht. Wenn republikanische Ideale zu einer Fassade verkommen, wird der Ruf nach einem „starken Mann“ lauter.
Der junge, überzeugte Christ Werner Ihmels tritt 1945 in eine von den Kommunisten gegründete Jugendorganisation ein. Christliche Jugendarbeit ist verboten. Ihmels merkt schnell, dass die propagierte „Überparteilichkeit“ ein Deckmäntelchen ist – Erinnerungen an den Nationalsozialismus werden wach.
Fällt in einer Diskussion der Begriff „Mittelalter“, dann meist im negativen Sinne. Dabei könnte gerade die heutige Debattenkultur viel vom mittelalterlichen Streitgespräch lernen.
Der Fußballer Felix Nmecha muss sich wegen seines christlichen Glaubens einer Gesinnungsprüfung unterziehen. Täuschen wir uns nicht: Christen sollten die Zeichen der Zeit endlich erkennen und entsprechend handeln. Ein Einwurf
Das Christentum in Europa ist in einer gewaltigen Krise. Vor allem Männer wenden sich vom christlichen Glauben ab. Das ist kein Mysterium, kein unerklärliches Phänomen. Es hat logische Gründe und kann mit logischen Schritten geändert werden. Ein Einwurf
Auf dem Eden-Fest rund um Gebetshausgründer Johannes Hartl wird Verbundenheit, Schönheit und Sinn zelebriert. Wissenschaftler, Künstler und Architekten sollen auf Podien und in Workshops Inspiration liefern. Gelingt das? Eine Reportage
Der Liberalismus ist der beste Erbteil der Antike. In dessen Zentrum steht eine klare Morallehre. Er entwirft keine neue Gesellschaft am Reißbrett, und seine spontane Ordnung nützt allen. Eine Replik
Spätestens als König Charles hinter einem hereingetragenen Paravent verschwand, um die heilige Ölung zu empfangen, war klar, dass jetzt die Demokratie und ihre Ermächtigungen für einen Moment ausgesetzt war. Reflexionen anlässlich einer Krönung
Das Unterfangen, durch rigorose Sprachregime Macht auszuüben, ist nicht neu. Schon im alten Griechenland gab es den Versuch, so die Gesellschaft zu formen. Kritiker von „Wokeness“ und „Political Correctness“ sollten jedoch eines beachten.
Das öffentlich-rechtliche Schweizer Radio und Fernsehen vermitteln kirchliche und religiöse Inhalte. Wie sie das tun, ist allerdings ein reines Ärgernis. Es geht nicht um Glauben, sondern um Politik.
Von den großen christlichen Festen ist Pfingsten das unbekannteste. Dabei ist es ungleich provokanter als Weihnachten oder Ostern, sein Inhalt schlechthin mysteriös. Und es fordert uns heraus.
Die Krippenbetreuung von Kindern unter drei Jahren wird seit Langem massiv forciert. Auch wenn es gesellschaftlich akzeptiert ist, Kleinkinder wegzugeben: gut ist es nicht. Die Bedürfnisse der Kinder sind andere.
Wir fahren an die See, um uns durchpusten zu lassen. Den Mief des Alltags aus den Poren blasen – wer will das nicht? Es gelingt allerdings nur mit gewissen Vorkehrungen.