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Die spätrepublikanische römische und die gegenwärtige abendländische Gesellschaft kennen ein ähnliches Spannungsverhältnis zwischen Mitbestimmung und demokratischer Ohnmacht. Wenn republikanische Ideale zu einer Fassade verkommen, wird der Ruf nach einem „starken Mann“ lauter.
Die Nachrichten künden wieder einmal von bestialischen Gewalttaten – im Nahen Osten, aber auch vor unserer eigenen Haustür. Wir kennen alle die gängige Forderung, dass das Böse vernichtet werden müsse. Das aber ist strenggenommen sinnlos.
Warum müssen Menschen leiden, warum gibt es das Böse? Im Januar wurden in Brokstedt zwei junge Menschen ermordet. Corrigenda hat mit dem Pfarrer gesprochen, der die Eltern des Mädchens betreute. Ein Gespräch über Leben, Tod und Auferstehung.
„Fridays for Future“-International schockt mit antisemitischen Posts in sozialen Medien. Doch auch hierzulande spricht eine Klimaaktivistin von „Genozid“ an den Palästinensern durch Israel. Wie hängen Klimaschutz, Antizionismus und linke Narrative zusammen?
Jetzt um Halloween entstehen jene Kürbisfratzen, die oft den ganzen Winter über halten. Was das mit der neuen Partei von Sahra Wagenknecht zu tun hat? Nichts, denken die einen. Eine ganze Menge, sagen wir.
Der in der Hitler- und Nachkriegszeit vielgelesene Werner Bergengruen ist heute verdrängt und vergessen. Dabei hat der NS-Gegner ein so reiches schriftstellerisches Werk hinterlassen, das, vom Katholizismus und der Antike geprägt, überzeitlich Gültiges aktualisiert.
Seit den 1980er Jahren werden Zeitungen nicht müde, über das angebliche Absterben des Waldes zu alarmieren. Dabei sagen renommierte Wissenschaftler etwas ganz anderes. Eine Richtigstellung
Wir machen uns alle etwas vor, wenn wir glauben, dass die Welt eine bessere sei, wenn wir Grenzen einfach so offen lassen, die Geschlechterfrage heute so und morgen so entscheiden, meine ich. Judith meint das nicht.
Heute begeht die Kirche den Sonntag der Weltmission, und ich fühle mich als alter Asterix-Fan angesprochen. Denn die Katholiken bedenken, wie alles anfing vor 2000 Jahren. Das ungleiche Kräfteverhältnis damals wie auch heute erinnert sehr an das kleine gallische Dorf.
Vor einem Jahrhundert wurde Otfried Preußler geboren. Bücher wie „Räuber Hotzenplotz“ und „Krabat“ wurden ein Welterfolg. Von der Kindheit über die Kriegsgefangenschaft bis ins Alter: seine Familie und die böhmische Heimat waren prägend. Seine Maxime zeugt von lebenskluger Demut. Eine Würdigung
Das Drama von Israel legt auch die Mechanik der Schweizer Politik offen. Rechts gilt eine generelle „Kontaktschuld“. Links darf man auch auf Schmusekurs mit Terroristen gehen.
Der belgische Althistoriker David Engels schreibt ab sofort einmal monatlich eine Kochkolumne, in der der Gourmet den Spagat wagt zwischen seinen Lieblingsrezepten, Kulturgeschichte und gediegenem Weltschmerz. Sein erstes Rezept führt uns nach Sizilien.
Deutschland wird als der „kranke Mann Europas“ bezeichnet. Und Europa fehlt es nach dem Fall des Eisernen Vorhangs an einem Gründungsmythos, an der großen Erzählung. Doch jede Krise ist auch Anlass für Hoffnung. Eine Bestandsaufnahme