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Feuerkatastrophe von Crans-Montana: Die Schweiz ist zu Jahresbeginn von einer furchtbaren Tragödie erschüttert worden. In den Tagen danach wurde das noch längst nicht aufgeklärte Unglück indes schon politisch missbraucht.
Eine Volksinitiative löst die Debatte darüber aus, ab welchem Punkt Vermögen unanständig ist. Das Ergebnis sind Neid und sozialistische Fantasien.
Ein Jura-Prof legt sich mit der Linken an. Seitdem Tim Drygala einen Social-Media-Eintrag über Heidi Reichinnek veröffentlicht und die ihn dafür angezeigt hat, blieb bei ihm kein Stein auf dem anderen. Doch anders als andere ruderte er nicht zurück – im Gegenteil. Warum nicht, erklärt er im Interview.
Zwischen Trümmergrundstücken und Wirtschaftswunder ist vor 70 Jahren die Bundeswehr aus der Taufe gehoben worden. Damals wie heute fremdeln Deutsche mit ihr. Damals wie heute ist sie Garant unserer Freiheit. Und sie muss damals wie heute ein zentrales Versprechen einlösen.
Eine Initiative der Schweizerischen Volkspartei (SVP) fordert, die Zahl der Wohnbevölkerung bis 2050 auf unter zehn Millionen Menschen zu halten. Die meisten Journalisten im Land halten das für unnötig. Es ginge lediglich um diffuse Ängste.
Seit Friedrich Merz vom „veränderten Stadtbild“ sprach, ist klar: Wenn wir in Deutschland über Architektur reden, reden wir über Identität. Über Nachbarn, Hautfarben, Zugehörigkeit und das Unbehagen, das zwischen den Zeilen wohnt.
Fünf Jahre nach dem Urteil des polnischen Verfassungsgerichtshofs zur Abtreibung haben sich die Emotionen gelegt. Der Kulturkampf, der über die Zukunft Polens entscheiden sollte, ist überraschend leise zu Ende gegangen. Heute kann die politische Rechte von einem Sieg sprechen.
Die grüne Moral gerät ins Wanken: Bill Gates’ Aufruf zu Realismus im Klimaschutz legt offen, dass hinter vielen hehren Zielen ökonomische Interessen stehen – und Deutschlands Energiewende auf einem ganz brüchigen Fundament ruht.
Wer sich die gegenwärtige EU ansieht, muss schon ein habitueller Stoiker sein, um nicht in tiefe Depressionen zu verfallen. In den großen Konflikten unserer Zeit, die europäische Interessen elementar berühren, werden die Europäer immer mehr zu bloßen Zuschauern. Eine Bestandsaufnahme
Linksgerichtete Projekte und NGOs werden umfangreich gefördert. Rechtskonservative hingegen kaum. In Frankreich nehmen zwei Milliardäre den Kampf auf und stellen zunehmend ein Gegengewicht her. Ein Vorbild für Deutschland?
Die russische Sängerin Anna Netrebko tritt in Zürich auf. Dabei müsste sie sich doch zuerst in den Staub werfen, die Kunst vergessen und Politik machen. Doch das permanente Drängen nach Distanzierung hat eine große Schwäche.
Palästina-Demonstranten verwüsten die Bundesstadt Bern. Es hätte nie so weit kommen dürfen – und auch nicht müssen. Prävention und Aufarbeitung sind jetzt nötig, bevor erneut Schmerz und Zerstörung drohen.
Die Schweiz hat einen neuen Graben. Den zwischen denen, die dem Staat vertrauen – und denen, die ihm nichts mehr glauben.