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Unsere Kolumnisten teilen die Sehnsucht nach der heilen Welt und die Erfahrung, dass ja wir es sind, die sie verlassen haben.
Dies ist eine Liebeserklärung an alle, die niemals ankommen. Die das Ziel aus den Augen verloren haben, weil sie die Bremse nicht finden.
Ehegattensplitting, Familienversicherung, Witwenrente: Die Reformer in Berlin planen eine Generalmobilmachung gegen die Ehe. Damit nehmen sie eine Institution unter Beschuss, die dem Staat viel Geld spart. Ein Kommentar
Unser Kolumnistenpaar ist jetzt in einer Lebensphase, in der gleichaltrige Brücken anfangen zu bröckeln. Die beiden haben sich besser gehalten, finden sie, und erklären hier, wen sie sich zum Vorbild genommen haben.
Unsere Kolumnisten sind gnadenlose Realisten, die sich in einer Tour etwas vormachen. Möglicherweise ist das sogar ein ganz gutes Lebensmodell.
Erstaunliche Töne aus dem deutschen Episkopat, die man eher bei einem Grünen-Parteitag vermutet. Der Queerbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz will nichts anderes, als die Lehrkontinuität aus Schrift und Tradition zugunsten eines politischen Programms zu kappen.
Baden-Württemberg hat sich entschieden. Unsere Kolumnisten auch: Narben, Tränen und Schweiß sind ihnen lieber als glatt, adrett und porentief rein.
Die Geschichte der Familie ist eine Geschichte der Enteignung. Ein Blick zurück in das 19. Jahrhundert zeigt: Der moderne Sozialstaat und die Ideologie der Erwerbsarbeit haben den Oikos systematisch entkernt. Doch das digitale Zeitalter bietet eine historische Chance zur Re-Integration.
Das Narrativ von Familie als rein privates Idyll ist nicht harmlos – es ist das Einfallstor für den Verlust bürgerlicher Freiheit. Wer die Familie auf eine emotionale „Kuschelecke“ reduziert, beraubt sie ihrer politischen und kulturellen Abwehrkraft.
Das Erbe ist kein fiskalischer Vorgang, sondern der Kitt der Zivilisation. Das neue SPD-Konzept zur Erbschaftsteuer offenbart einen radikalen Bruch: Wer das Kind steuerlich dem Fremden gleichstellt, leugnet die Ordnung der Natur und erhebt den Staat zum Götzen über Zeit und Eigentum.
Über Spätpubertät als gesellschaftliches Phänomen, urbane Lebenslügen und eine Stadt, in der man sehr alt werden kann, ohne je erwachsen zu wirken.
Für unsere Vorfahren war eine große Familie die Regel, nicht die Ausnahme. Umso verwunderlicher war es, als mich neulich, als ich im siebten Monat schwanger war, unsere Nachbarin ansprach und fast ungläubig rief: „Was, ihr bekommt noch ein Kind?“
Wo die Menschen am lautesten Progressivität verkünden, leben sie am ruhigsten nach bürgerlichen Regeln. Berlin-Prenzlauer Berg zeigt, wie Linke und Grüne den Wandel wählen – und die konservativste Ordnung pflegen.