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Die kleine Schweiz und was sie mit der Welt zu tun hat: Der Publizist Stefan Millius beleuchtet die Insel mitten in Europa und was man von ihr lernen kann – beziehungsweise keinesfalls lernen sollte. Seine Kolumne erscheint dienstags.
Es ist viel geschehen in der Schweiz im Jahr 2025. Doch eine markante Zäsur hat es nicht gegeben. Die Veränderungen liegen in den kleinen, atmosphärischen Schritten.
Bern ist das politische Zentrum der Schweiz. Das hat die Stadt träge, satt und pleite gemacht – und zur Hochburg linker Utopien.
Die Schweiz hat ein Problem, das bereits vor fünfzehn Jahren gelöst zu sein schien. Aber die Politik möchte immer seltener den Volkswillen umsetzen.
Ist Alkohol in moderatem Maß gesund oder ist jeder Schluck einer zu viel? Die Schweiz muss sich entscheiden. Aber eigentlich hat sie das bereits getan.
Deutsche Medien erhalten für ihre Mission Schützenhilfe aus der Nachbarschaft. Auch Schweizer Journalisten bauen an der Brandmauer mit.
Sollen Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung ein politisches Amt anstreben? Gegen den ehrenwerten Versuch der Inklusion gibt es auch berechtigte Bedenken.
Eine Volksinitiative löst die Debatte darüber aus, ab welchem Punkt Vermögen unanständig ist. Das Ergebnis sind Neid und sozialistische Fantasien.
Eine Initiative der Schweizerischen Volkspartei (SVP) fordert, die Zahl der Wohnbevölkerung bis 2050 auf unter zehn Millionen Menschen zu halten. Die meisten Journalisten im Land halten das für unnötig. Es ginge lediglich um diffuse Ängste.
Ein neuer Verein in der Schweiz will das Recht auf freie Rede bewahren. Kritiker finden, dieses bestehe schon. Das ist leider nicht der Fall.
Wann ist man eigentlich tot genug für eine Organspende? Die Frage klingt makaber – aber sie wird aktuell genau so diskutiert.
Die russische Sängerin Anna Netrebko tritt in Zürich auf. Dabei müsste sie sich doch zuerst in den Staub werfen, die Kunst vergessen und Politik machen. Doch das permanente Drängen nach Distanzierung hat eine große Schwäche.
Palästina-Demonstranten verwüsten die Bundesstadt Bern. Es hätte nie so weit kommen dürfen – und auch nicht müssen. Prävention und Aufarbeitung sind jetzt nötig, bevor erneut Schmerz und Zerstörung drohen.
Einige in der Schweiz während der Corona-Zeit ausgeschlossene öffentliche Personen dürfen nun wieder gesellschaftlich mitspielen. Die Medien verkaufen die Umkehr jeder Logik als Akt der Gnade.